Pfeifferturm Eppingen

Vom Wehrturm über Gefängnis zum Heimatmuseum. Im weithin sichtbaren Wahrzeichen der Stadt Eppingen wird neben der Geschichte der Entwicklung vom Wehrturm zum Gefängnis auch die Entwicklung des Strafvollzugs dargestellt.

Museumsdèpendance Eppingen

Das Kulturdenkmal Pfeifferturm ist von Mai bis Oktober jeweils am ersten Sonntag im Monat geöffnet:

  • 14 bis 16 Uhr
  • freier Eintritt 
  • auf Anfrage für Gruppen zu anderen Terminen

Regelmäßige Führung der Heimatfreunde Eppingen

  • jeweils im Anschluss an die Öffnungszeiten um 16.15 Uhr
  • Stadtführung (Dauer ca. 90 min. | 2,50 € pro Person),
    Treffpunkt am Turmeingang

Vom Wehrturm zum Gefängnis

Der Pfeifferturm Eppingen wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts als Beobachtungs- und Wachtturm erbaut und ist das älteste Gebäude in der Stadt. Der Turm misst heute eine Dachspitzhöhe von 30 Metern und eine Traufhöhe von 22 Metern, die Aussichtsplattform befindet sich auf 24 Metern Höhe. Das heutige Aussehen des Pfeifferturms mit dem schiefergedeckten Laternendach geht wohl auf das Jahr 1791 zurück, als die Turmspitze erneuert werden musste.

Einen ersten Hinweis über die Nutzung des Pfeifferturms als Gefängnis findet sich in der Stadtrechnung von 1662. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts, als Eppingen zur badischen Bezirksamtsstadt erhoben wurde, baute man den Pfeifferturm zum Gefängnis für den Amtsbezirk um. Von 1829 bis 1859 diente der Pfeifferturm schließlich als Amtsgefängnis. Danach benutzte ein Eisenhändler den Turm als Lager bis 1935, als das erste Heimatmuseum von Eppingen im Turm eingerichtet wurde.

Lage
Kontakt & Info

Marktplatz 1
75031 Eppingen
Telefon: +49 7262 9201151
E-Mail: p.riek@eppingen.de
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