Theater & Konzerte rund um Heilbronn

Schauspiel, bekannte Dramen und unterhaltsame Musicals stehen ebenso auf den Spielplänen im HeilbronnerLand wie Komödien und Kindertheater. Abgerundet wird das Angebot durch Konzerte und Festivals.

Das Theater Heilbronn mit seinen drei Häusern zählt zu den größten kulturellen Anziehungspunkten im HeilbronnerLand. Aber auch kleinere Bühnen sowie weitere Kulturprogramme begeistern die Gäste.

Freilichttheater & Open Air Bühnen
Den Freilichttheatern im HeilbronnerLand ist eines gemeinsam: Die Bühnen stehen nicht nur vor, sondern sind an historischer Stätte. Von „schwerer Kost" bis zur Komödie, vom Kindermusical bis zum Kammerkonzert – die Spielpläne der Freilichttheater im HeilbronnerLand umfassen die ganze Bandbreite.

Konzerte & Festivals
Der Veranstaltungskalender HeilbronnerLand ist voller Konzerte: Diese reichen vom klassischen Konzert über Auftritte bei Weinfesten der Region bis hin zu Auftritten bekannter Bands. Besondere Highlights im Jahr sind mehrtägige Festivals wie das blacksheep Festival in Bad Rappenau oder Haigern Live zwischen Flein und Talheim.

Theater & Freilichttheater im HeilbronnerLand

Veranstaltungskalender Theater & Konzerte rund um Heilbronn

Sie gelten als das berühmteste Liebespaar der Welt, Romeo und Julia, deren Liebe wegen der erbitterten Feindschaft ihrer Elternhäuser keine Chance hatte. Ihre Geschichte hat unzählige Literaten, Musiker und bildende Künstler inspiriert – schon vor Shakespeare. Aber erst der grandiose Dichter hat sie 1597 mit seinem Drama zum Paar aller Paare und unsterblich gemacht.

Seit Generationen sind die beiden Veroneser Adels­fa­milien Montague und Capulet verfeindet, ohne dass sich noch irgendjemand erinnert, worin eigentlich die Ur­sa­che besteht. Immer wieder stören blutige Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen beider ­Geschlechter den städtischen Frieden. Da begegnen sich auf einem Maskenball die Kinder der beiden Familien – Romeo, ein Montague, und Julia, eine Capulet. Sie verlieben sich auf den ersten Blick ineinander, wohl wissend, welche Probleme auf sie zukommen: »Oh welch Verhängnis hat mich angetrieben, den ärgsten Feind aufs zärtlichste zu lieben«, fragt Julia. Beide ­bitten Pater Lorenzo, sie heimlich zu trauen. Der Pater lässt sich darauf ein, hofft er doch durch die Hochzeit auf eine Versöhnung der Familien.

Doch Gewalt bringt immer neue Gewalt hervor. Schon am nächsten Tag gibt es eine blutige Eskalation der Fehde zwischen Montagues und Capulets. Tybalt, Julias Cousin, tötet während eines Streits Mercutio, den besten Freund Romeos. Außer sich vor Zorn und Schmerz ersticht Romeo daraufhin ­Tybalt. Julias Familie verlangt den Tod Romeos. Heimlich verbringen die jungen Liebenden eine einzige Nacht miteinander. »Es war die Nachtigall und nicht die Lerche …«, versucht Julia ihren Liebsten noch bei sich zu behalten, der im ersten Morgengrauen ­fliehen muss. Unter­dessen planen Julias Eltern die Verheiratung ihrer Tochter mit Graf Paris, der um ihre Hand angehalten hat. Schon am nächsten Tag soll Pater Lorenzo die Trauung vornehmen. Doch ­Julia ­möchte lieber sterben, als einem anderen als ­Romeo ­anzugehören.

Das tragische Ende der Geschichte ist bekannt. Durch unglückliche Verstrickungen überlebt kei­ner der beiden Liebenden, die sich so rasend und kompromisslos in ihre Leidenschaft hineingestürzt haben – gegen die Enge der gesell­schaft­lichen Konvention, gegen die Angst, nur ihren Herzen und der Stimme der Freiheit gehorchend.
Und so ist diese große Liebe, die trotz aller Tragik stärker ist als die Gewalt, ein Symbol der Hoffnung. Bis heute sind Romeo und Julia ein Synonym für die bedingungslose Liebe, die sich über alle Schranken hinwegsetzt.

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 1
74072 Heilbronn

Tessa hat Ralf vor fünf Jahren verlassen. Nun steht sie, ganz Dramaqueen, weinend vor seiner Tür. Denn sie wurde selbst von ihrem neuen Freund, dem Rockmusiker Rainer, sitzen gelassen. Das ist seit ihrer Trennung von Ralf schon der vierte Mann in fünf Jahren, mit dem es nicht klappt. Was macht sie nur falsch? Dabei ist sie doch so eine unkomplizierte Frau, ist sie überzeugt. Alles, was sie zum Glücklichsein braucht, sind Schuhe und Taschen – die kauft sie vom reichlich vorhandenen Geld ihres Vaters. Und ein Mann für’s Leben wäre auch ganz schön. Eigentlich, das meint sie nach den vielen Pleiten nun zu wissen, hat es mit ihrem Ex-Ehemann Ralf am besten funktioniert. Immerhin 19 Jahre lang waren sie ein Paar.

Er war auch nach ihrer Trennung immer für sie da, wenn sie wieder von einem Typen verlassen wurde. Doch diesmal ist es anders als sonst. Tessa hat einen Plan: Sie will Ralf zurück. Sie quartiert sich kurzerhand über Nacht bei ihm ein. Um die Erinnerungen an gemeinsame schöne Zeiten zu wecken, möchte sie die früheren Freunde Nadine und Eric zum Brunch am nächsten Morgen einladen. Sie ist ganz erschüttert, als Ralf ihr sagt, dass sich Eric und Nadine vor drei Monaten getrennt haben. Er verheimlicht aber vor seiner Ex-Frau, dass er mittlerweile mit der taffen Nadine zusammen ist. Das wird an diesem Morgen für allerhand Turbulenzen sorgen. Denn die ahnungslose Tessa macht aus ihren Rückeroberungsplänen in Sachen Ralf auch kein Geheimnis als Nadine auftaucht, was diese wiederum völlig in den falschen Hals bekommt. Und als dann auch noch Eric auf der Bildfläche erscheint und Rockmusiker Rainer sich auf die Suche nach Tessa macht, wird es richtig verrückt. Wer liebt hier eigentlich wen und warum? Stefan Vögel ist ein Meister komödiantischer Beziehungsverwicklungen. Unter der Oberfläche des Liebeschaos verbergen sich Fragen nach Wertvorstellungen, Sehnsüchten und dem Sinn des Lebens. Die Geschichte vollzieht im Lauf des Abends so manche Wendung und bietet viel Wiedererkennungspotential. Die Komödie am Kurfürstendamm gastiert mit einem aus Film und Fernsehen bekannten Schauspielerensemble, unter anderem mit dabei Bernhard Bettermann und Cheryl Shepard, bekannt aus »In aller Freundschaft«.

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 12
74072 Heilbronn

Die Saline ist fast schon so etwas wie ihre Hausbühne: Bereits zum neunten Mal gibt die Junge Orchesterakademie der Region Franken, kurz JOA, der klassischen Musik darin ein besonderes Forum.

Unter der viel gelobten Akustikdecke des Offenauer Kulturforums zu Gehör bringt das renommierte Projektensemble am Donnerstag, 6. Oktober, um 19.30 Uhr, auch bei ihrem diesjährigen Konzert wieder Besonderes zu Gehör.

Tickets zu 10 Euro, freie Platzwahl, VVK im Rathaus Offenau

Veranstaltungsort: Kulturforum Saline

Anschrift: Hauptstraße 8
74254 Offenau

Tessa hat Ralf vor fünf Jahren verlassen. Nun steht sie, ganz Dramaqueen, weinend vor seiner Tür. Denn sie wurde selbst von ihrem neuen Freund, dem Rockmusiker Rainer, sitzen gelassen. Das ist seit ihrer Trennung von Ralf schon der vierte Mann in fünf Jahren, mit dem es nicht klappt. Was macht sie nur falsch? Dabei ist sie doch so eine unkomplizierte Frau, ist sie überzeugt. Alles, was sie zum Glücklichsein braucht, sind Schuhe und Taschen – die kauft sie vom reichlich vorhandenen Geld ihres Vaters. Und ein Mann für’s Leben wäre auch ganz schön. Eigentlich, das meint sie nach den vielen Pleiten nun zu wissen, hat es mit ihrem Ex-Ehemann Ralf am besten funktioniert. Immerhin 19 Jahre lang waren sie ein Paar.

Er war auch nach ihrer Trennung immer für sie da, wenn sie wieder von einem Typen verlassen wurde. Doch diesmal ist es anders als sonst. Tessa hat einen Plan: Sie will Ralf zurück. Sie quartiert sich kurzerhand über Nacht bei ihm ein. Um die Erinnerungen an gemeinsame schöne Zeiten zu wecken, möchte sie die früheren Freunde Nadine und Eric zum Brunch am nächsten Morgen einladen. Sie ist ganz erschüttert, als Ralf ihr sagt, dass sich Eric und Nadine vor drei Monaten getrennt haben. Er verheimlicht aber vor seiner Ex-Frau, dass er mittlerweile mit der taffen Nadine zusammen ist. Das wird an diesem Morgen für allerhand Turbulenzen sorgen. Denn die ahnungslose Tessa macht aus ihren Rückeroberungsplänen in Sachen Ralf auch kein Geheimnis als Nadine auftaucht, was diese wiederum völlig in den falschen Hals bekommt. Und als dann auch noch Eric auf der Bildfläche erscheint und Rockmusiker Rainer sich auf die Suche nach Tessa macht, wird es richtig verrückt. Wer liebt hier eigentlich wen und warum? Stefan Vögel ist ein Meister komödiantischer Beziehungsverwicklungen. Unter der Oberfläche des Liebeschaos verbergen sich Fragen nach Wertvorstellungen, Sehnsüchten und dem Sinn des Lebens. Die Geschichte vollzieht im Lauf des Abends so manche Wendung und bietet viel Wiedererkennungspotential. Die Komödie am Kurfürstendamm gastiert mit einem aus Film und Fernsehen bekannten Schauspielerensemble, unter anderem mit dabei Bernhard Bettermann und Cheryl Shepard, bekannt aus »In aller Freundschaft«.

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 12
74072 Heilbronn

Schon zu seinen Lebzeiten wurde Mozarts Musik über die Maßen bewundert. Aber es gelang dem Komponisten weder, eine Festanstellung an einem europäischen Hof zu erlangen, die seinem Talent entsprochen hätte, noch sich als freier Musiker durchzusetzen oder die Gunst eines Förderers für sich zu gewinnen. War einfach nie zum rechten Zeitpunkt ein Platz für ihn frei? Oder könnte dies auch an dem unangepassten Benehmen und nicht gerade diplomatischen Geschick des jungen Mozart gelegen haben? Wie schwierig sich diese Bemühungen gestalteten und wie abhängig Künstler im 18. Jahrhundert von der Gunst eines Monarchen waren, belegt Wolfgang Amadeus Mozarts erste Reise ohne Vater Leopold an seiner Seite nach Mannheim.
Sie führte ihn in die Residenz des Kurfürsten Carl Theodor und ist Ausgangspunkt für Stephan Thoss’ choreografisches Porträt des begnadeten Musikers. Zerrissen zwischen dem erlösenden Gefühl ungewohnter Freiheit und der Bürde der Verantwortung für die eigene Karriere, durchlebt Mozart in dieser Zeit die großen und widerstreitenden Gefühle eines Suchenden. Seine Bemühungen am Hof sind erfolglos. Er erlebt den Druck durch Konkurrenten auf der einen sowie die tiefe Freundschaft der Familie Weber, in deren Tochter Aloysia er sich heftig verliebt, auf der anderen Seite. Er fühlt sich schuldig am frühen Tod seiner Mutter, die ihn auf seiner Reise nach Paris begleitet hatte und dort schwer erkrankte. Und er muss die Vorwürfe seines Vaters aushalten, der nicht müde wird, ihn mit seiner Enttäuschung zu traktieren. Trotz aller Rückschläge zerbricht Mozart nicht, sondern reift als Mensch, wird erwachsen und schließlich zu dem Komponisten, der bald darauf in Wien Meisterwerk um Meisterwerk schaffen wird.

»Stephan Thoss getanztes Mozart-Porträt verweigert sich jeder Konkretisierung. Es zeigt Bilder der Trauer und des Glücks, des Kampfes und des Triumphs. Wir sehen den Komponisten zweifeln und verzweifeln, sehen ihn lieben und aufbegehren. Thoss zeigt den jungen Künstler, der so gern von der Gesellschaft akzeptiert sein möchte und sich doch nicht die Flügel beschneiden lassen will. >Mozart< ist weniger ein Handlungs- als vielmehr ein Themenballett: Biografische Eckpunkte bieten zwar viele Tanz-Anlässe, aber erzählt werden keine Geschichten, sondern tiefe, in starke emotionale Bilder übersetzte Gefühle.«
tanznetz vom 18.10.2021

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 1
74072 Heilbronn

Tessa hat Ralf vor fünf Jahren verlassen. Nun steht sie, ganz Dramaqueen, weinend vor seiner Tür. Denn sie wurde selbst von ihrem neuen Freund, dem Rockmusiker Rainer, sitzen gelassen. Das ist seit ihrer Trennung von Ralf schon der vierte Mann in fünf Jahren, mit dem es nicht klappt. Was macht sie nur falsch? Dabei ist sie doch so eine unkomplizierte Frau, ist sie überzeugt. Alles, was sie zum Glücklichsein braucht, sind Schuhe und Taschen – die kauft sie vom reichlich vorhandenen Geld ihres Vaters. Und ein Mann für’s Leben wäre auch ganz schön. Eigentlich, das meint sie nach den vielen Pleiten nun zu wissen, hat es mit ihrem Ex-Ehemann Ralf am besten funktioniert. Immerhin 19 Jahre lang waren sie ein Paar.

Er war auch nach ihrer Trennung immer für sie da, wenn sie wieder von einem Typen verlassen wurde. Doch diesmal ist es anders als sonst. Tessa hat einen Plan: Sie will Ralf zurück. Sie quartiert sich kurzerhand über Nacht bei ihm ein. Um die Erinnerungen an gemeinsame schöne Zeiten zu wecken, möchte sie die früheren Freunde Nadine und Eric zum Brunch am nächsten Morgen einladen. Sie ist ganz erschüttert, als Ralf ihr sagt, dass sich Eric und Nadine vor drei Monaten getrennt haben. Er verheimlicht aber vor seiner Ex-Frau, dass er mittlerweile mit der taffen Nadine zusammen ist. Das wird an diesem Morgen für allerhand Turbulenzen sorgen. Denn die ahnungslose Tessa macht aus ihren Rückeroberungsplänen in Sachen Ralf auch kein Geheimnis als Nadine auftaucht, was diese wiederum völlig in den falschen Hals bekommt. Und als dann auch noch Eric auf der Bildfläche erscheint und Rockmusiker Rainer sich auf die Suche nach Tessa macht, wird es richtig verrückt. Wer liebt hier eigentlich wen und warum? Stefan Vögel ist ein Meister komödiantischer Beziehungsverwicklungen. Unter der Oberfläche des Liebeschaos verbergen sich Fragen nach Wertvorstellungen, Sehnsüchten und dem Sinn des Lebens. Die Geschichte vollzieht im Lauf des Abends so manche Wendung und bietet viel Wiedererkennungspotential. Die Komödie am Kurfürstendamm gastiert mit einem aus Film und Fernsehen bekannten Schauspielerensemble, unter anderem mit dabei Bernhard Bettermann und Cheryl Shepard, bekannt aus »In aller Freundschaft«.

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 12
74072 Heilbronn

Für Lola Blau spielt Politik keine Rolle. Die junge jüdische Frau hat gerade in Wien ihre Schauspielausbildung abgeschlossen und brennt darauf, ihr erstes Engagement am Linzer Landestheater anzutreten. Doch dann marschieren die Nationalsozialisten in Österreich ein und bereiten ihrer Karriere ein jähes Ende, bevor sie überhaupt angefangen hat. Auf Drängen ihres Freundes Leo flieht Lola in die Schweiz, von dort schließlich in die USA, wo sich der Erfolg auf dem Theater endlich einstellt. Auf Leo aber wartet sie den ganzen Krieg über vergeblich.
Angesichts des Einflusses von Flucht, Krieg und persönlichem Verlust auf ihr privates Leben erfährt Lola ihre politische Bewusstwerdung – nicht ohne mit einem Gefühl tiefster Ohnmacht konfrontiert zu werden. Blickt man auf die derzeitige Weltlage, entwickeln Lolas persönliche Erfahrungen – verewigt in Georg Kreislers eindringlichen Songs – für uns plötzlich eine erschreckende Aktualität …

Veranstaltungsort: Stadttheater Salon3

Anschrift: Berliner Platz 12
74072 Heilbronn

Die vielfach ausgezeichnete Chanteuse, Musikparodistin und -kabarettistin Annette Postel ist mit ihrem Programm „Alles TANGO oder was?“ zu Gast.
Deutscher Tango Argentino? Das geht und auch noch frech verführerisch. Postel vereint diese beiden so konträren Einflüsse und schlüpft dazu in die zwei konträren Figuren einer Tango-Veranstaltung:
Im glamourösen Musikgeschehen auf der Tango-Bühne legt sie augenzwinkernde, eigene Texte auf argentinische Tangohits, – kommentiert von der pfälzischen „Madame de Toilette“, die sich mit Witz und Komik Gott und der Welt und den Niederungen der Frau-Mann-Beziehungen widmet.

Veranstaltungsort: Herzogskelter

Anschrift: Deutscher Hof 1
74363 Güglingen

Homepage: Weitere Informationen zum Veranstalter

Das Beste in seinem Leben sind seine Töchter, sagt der Taxiunternehmer Afzal. Dank seines sensationellen wirtschaftlichen Aufstiegs – ihm gehört ein riesiges Taxiunternehmen in Atlanta – kann der aus Pakistan in die USA ausgewanderte Geschäftsmann ihnen ein komfortables Leben und eine gute Ausbildung finanzieren. Die Liebe zu seiner Familie und der Glaube an Allah und den Propheten Mohammed sind die Grundfesten im Leben des Witwers. Nur eins bereitet ihm Sorge: Seine ältere Tochter Zarina, sie ist mittlerweile schon über 30 Jahre alt, denkt nicht ans Heiraten. Sie konzentriert ihre ganze Energie auf ein Buch über die Frauen und den Islam, an dem sie schreibt. Aber ehe die große Schwester nicht verheiratet ist, darf auch die jüngere Mahwish ihren langjährigen Freund nicht ehelichen. So will es die Tradition, die der Vater hochhält, auch wenn er schon lange in Amerika und nicht mehr in Pakistan lebt.

Deshalb greift Afzal zu einem Trick. Er gibt sich auf muslimlove.com als seine Tochter aus und sucht
für sie einen Mann, einen strenggläubigen Muslim selbstverständlich. Wenn ihm ein Kandidat passend erscheint, nimmt er den Verwirrten, der auf ein Date mit Zarina hofft, höchstpersönlich unter die Lupe. Endlich findet er Eli, einen zum Islam konvertierten Amerikaner, der sogar einer Moschee vorsteht. Und tatsächlich kommen Zarina und Eli einander näher und werden ein Paar. Eli unterstützt sogar die Arbeit an ihrem Buch. Zarina schreibt über den Propheten Mohammed und fragt: Wer war er als Mensch? Welche Leidenschaften und Zweifel trieben ihn um? Und sie stellt die Frage, ob nicht einige Gebote, die noch 1400 Jahre später insbesondere das Leben der Frauen im Islam bestimmen, aus Fehlinterpretationen bestimmter Situationen im Leben Mohammeds durch islamische Rechtsgelehrte resultieren. Ein Buch mit Sprengkraft. Als Afzal das Manuskript in die Hände bekommt, zieht es ihm den Boden unter den Füßen weg.

Dem vielfach ausgezeichneten amerikanischen Schriftsteller Ayad Akhtar, dessen Familie selbst aus Pakistan stammt, gelingt mit »The Who and the What« das Kunststück, hochaktuelle und brisante gesellschaftliche Fragen zur Rolle der Frau im Islam in einem humorvollen Well-made Play zu verhandeln. Klug, mit witzigen und pointierten Dialogen und sehr liebevoll gezeichneten Charakteren zeigt er die Widersprüche zwischen der religiös geprägten Kultur und dem Leben in einer modernen Gesellschaft. Das Stück gerät zu einem großen Plädoyer für die Liebe, die kulturelle und glaubensbedingte Fesseln sprengen kann. Es entstand 2014 und wurde 2017 am Schauspielhaus Hamburg zum ersten Mal in Deutschland aufgeführt. Der Titel »The Who and the What« bezieht sich auf den Unterschied zwischen dem WER und dem WAS in der Liebe: Beurteilen wir einen Menschen danach, WAS wir über ihn wissen, also nach seiner Herkunft oder sozialen Stellung? Oder messen wir ihn daran, WER dieser Mensch wirklich ist?

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 1
74072 Heilbronn

essa hat Ralf vor fünf Jahren verlassen. Nun steht sie, ganz Dramaqueen, weinend vor seiner Tür. Denn sie wurde selbst von ihrem neuen Freund, dem Rockmusiker Rainer, sitzen gelassen. Das ist seit ihrer Trennung von Ralf schon der vierte Mann in fünf Jahren, mit dem es nicht klappt. Was macht sie nur falsch? Dabei ist sie doch so eine unkomplizierte Frau, ist sie überzeugt. Alles, was sie zum Glücklichsein braucht, sind Schuhe und Taschen – die kauft sie vom reichlich vorhandenen Geld ihres Vaters. Und ein Mann für’s Leben wäre auch ganz schön. Eigentlich, das meint sie nach den vielen Pleiten nun zu wissen, hat es mit ihrem Ex-Ehemann Ralf am besten funktioniert. Immerhin 19 Jahre lang waren sie ein Paar.

Er war auch nach ihrer Trennung immer für sie da, wenn sie wieder von einem Typen verlassen wurde. Doch diesmal ist es anders als sonst. Tessa hat einen Plan: Sie will Ralf zurück. Sie quartiert sich kurzerhand über Nacht bei ihm ein. Um die Erinnerungen an gemeinsame schöne Zeiten zu wecken, möchte sie die früheren Freunde Nadine und Eric zum Brunch am nächsten Morgen einladen. Sie ist ganz erschüttert, als Ralf ihr sagt, dass sich Eric und Nadine vor drei Monaten getrennt haben. Er verheimlicht aber vor seiner Ex-Frau, dass er mittlerweile mit der taffen Nadine zusammen ist. Das wird an diesem Morgen für allerhand Turbulenzen sorgen. Denn die ahnungslose Tessa macht aus ihren Rückeroberungsplänen in Sachen Ralf auch kein Geheimnis als Nadine auftaucht, was diese wiederum völlig in den falschen Hals bekommt. Und als dann auch noch Eric auf der Bildfläche erscheint und Rockmusiker Rainer sich auf die Suche nach Tessa macht, wird es richtig verrückt. Wer liebt hier eigentlich wen und warum? Stefan Vögel ist ein Meister komödiantischer Beziehungsverwicklungen. Unter der Oberfläche des Liebeschaos verbergen sich Fragen nach Wertvorstellungen, Sehnsüchten und dem Sinn des Lebens. Die Geschichte vollzieht im Lauf des Abends so manche Wendung und bietet viel Wiedererkennungspotential. Die Komödie am Kurfürstendamm gastiert mit einem aus Film und Fernsehen bekannten Schauspielerensemble, unter anderem mit dabei Bernhard Bettermann und Cheryl Shepard, bekannt aus »In aller Freundschaft«.

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 12
74072 Heilbronn

Farm der Tiere (Originaltitel: Animal Farm) ist eine dystopische Fabel von George Orwell, erschienen im Jahr 1945. Inhalt ist der Aufstand der Tiere auf einer englischen Farm gegen die Herrschaft ihres menschlichen Besitzers, der sie vernachlässigt und ausbeutet. Nach anfänglichen Erfolgen und beginnendem Wohlstand übernehmen die Schweine immer mehr die Führung und errichten schließlich eine Gewaltherrschaft, die schlimmer ist als diejenige, welche die Tiere abschütteln wollten.

Obwohl diese Inszenierung versucht, der Orwell-Erzählung treu zu bleiben, versucht sie gleichzeitig zu zeigen, dass die russische Revolution nicht ihr einziger Anhaltspunkt sein muss. Mehrfach in der wiederholenden Geschichte der Menschheit gab es gescheiterte, durch Gewalt forcierte Versuche, von heute auf morgen grundlegende gesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen. So regt die Inszenierung sowohl zum Nachdenken an, ist aber auch unterhaltsam.

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 1
74072 Heilbronn

Schon zu seinen Lebzeiten wurde Mozarts Musik über die Maßen bewundert. Aber es gelang dem Komponisten weder, eine Festanstellung an einem europäischen Hof zu erlangen, die seinem Talent entsprochen hätte, noch sich als freier Musiker durchzusetzen oder die Gunst eines Förderers für sich zu gewinnen. War einfach nie zum rechten Zeitpunkt ein Platz für ihn frei? Oder könnte dies auch an dem unangepassten Benehmen und nicht gerade diplomatischen Geschick des jungen Mozart gelegen haben? Wie schwierig sich diese Bemühungen gestalteten und wie abhängig Künstler im 18. Jahrhundert von der Gunst eines Monarchen waren, belegt Wolfgang Amadeus Mozarts erste Reise ohne Vater Leopold an seiner Seite nach Mannheim. Sie führte ihn in die Residenz des Kurfürsten Carl Theodor und ist Ausgangspunkt für Stephan Thoss’ choreografisches Porträt des begnadeten Musikers. Zerrissen zwischen dem erlösenden Gefühl ungewohnter Freiheit und der Bürde der Verantwortung für die eigene Karriere, durchlebt Mozart in dieser Zeit die großen und widerstreitenden Gefühle eines Suchenden. Seine Bemühungen am Hof sind erfolglos. Er erlebt den Druck durch Konkurrenten auf der einen sowie die tiefe Freundschaft der Familie Weber, in deren Tochter Aloysia er sich heftig verliebt, auf der anderen Seite. Er fühlt sich schuldig am frühen Tod seiner Mutter, die ihn auf seiner Reise nach Paris begleitet hatte und dort schwer erkrankte. Und er muss die Vorwürfe seines Vaters aushalten, der nicht müde wird, ihn mit seiner Enttäuschung zu traktieren. Trotz aller Rückschläge zerbricht Mozart nicht, sondern reift als Mensch, wird erwachsen und schließlich zu dem Komponisten, der bald darauf in Wien Meisterwerk um Meisterwerk schaffen wird.

»Stephan Thoss getanztes Mozart-Porträt verweigert sich jeder Konkretisierung. Es zeigt Bilder der Trauer und des Glücks, des Kampfes und des Triumphs. Wir sehen den Komponisten zweifeln und verzweifeln, sehen ihn lieben und aufbegehren. Thoss zeigt den jungen Künstler, der so gern von der Gesellschaft akzeptiert sein möchte und sich doch nicht die Flügel beschneiden lassen will. >Mozart< ist weniger ein Handlungs- als vielmehr ein Themenballett: Biografische Eckpunkte bieten zwar viele Tanz-Anlässe, aber erzählt werden keine Geschichten, sondern tiefe, in starke emotionale Bilder übersetzte Gefühle.«
tanznetz vom 18.10.2021

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 1
74072 Heilbronn

Die Kanzlerin geht – das Virus bleibt.
Ganz Deutschland fragt sich: Wie heißt die neue Mutante nach der Bundestagswahl? Schon jetzt ist klar, für viele wird es ein Erreger sein. Anfang 2020 war die Welt einfach nur so nicht in Ordnung. Dann kam ein Virus und veränderte alles. Auch das Kabarett: Wie kann sich die DISTEL einem allmächtigen und zerstörerischen Gegner stellen, wenn der sich in einer Petrischale versteckt?
Die Autoren von »Deutschland in den Wechseljahren«, das Satire-Duo ONKeL fISCH, schicken das Ensemble auf die Bühne und lassen es dort genau diese Frage aushandeln. Und dabei sprudelt es nur so von brisanten Themen, die mit Corona entweder aus dem öffentlichen Blick geraten sind, oder gerade durch die Pandemie besonders sichtbar wurden.

Kabarett in Zeiten von Corona? Die DISTEL wächst mit ihren Aufgaben, geht in sich und aus sich heraus – und präsentiert ganz konsequent ein Best-Of der spitzfindigsten, zeitkritischsten Szenen und Songs des jüngsten Repertoires. In diesem mit Abstand besten Antiviren-Programm streiten, spielen und singen sich Timo Doleys, Caroline Lux und Rüdiger Rudolph durch einen Abend zum Lachen und Nachdenken, der darüber hinaus für das Publikum noch einen unerwarteten Auftritt bereithält.

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 12
74072 Heilbronn

Die Stadt Vienna treibt dem moralischen Ruin entgegen. Viel zu lange hat der regierende Herzog Vincentio dem unzüchtigen Treiben zugeschaut und Gnade vor Recht ergehen lassen. Damit das Laster nicht weiter um sich greift, soll ein zwar bestehendes, aber nie angewandtes Gesetz zum Einsatz kommen, welches Sittenlosigkeit hart bestraft. Der Herzog will sich aber nicht selbst bei seinem Volk unbeliebt machen und ernennt den jungen Puritaner Angelo zum Statthalter, während er selbst vorgibt, verreist zu sein. Angelo ist ein Muster an Integrität und Disziplin, so scheint es. Sofort will er ein klares Zeichen der neuen Strenge setzen und ein Exempel statuieren. Er verurteilt Claudio, der seine Liebste geschwängert hat, ohne mit ihr verheiratet zu sein, zum Tode. Denn auf Sex vor der Ehe steht nach dem nun praktizierten Gesetz die Todesstrafe.

Claudios Schwester, die schöne Isabella, eine angehende Nonne, fleht Angelo an, ihren Bruder zu verschonen. Und siehe da: Der strenge Statthalter ist selbst nicht so tugendhaft, wie er es von den anderen verlangt. Überwältigt von Isabellas Schönheit will er sich den Gnadenakt mit ihrer Jungfräulichkeit bezahlen lassen. Wenn sie sich nicht fügt, muss ihr Bruder sterben.

Was für ein skandalöser Fall von Machtmissbrauch! Shakespeare erweist sich in »Maß für Maß« aus dem Jahre 1604 einmal mehr als ein Meisterdarsteller menschlicher Abgründe. Unter der tugendhaften Oberfläche brodelt das Laster und je strenger die Gesetze, desto ausgebuffter die Heuchelei. Virtuos entwirrt Shakespeare die ausweglos erscheinenden Verhältnisse – ob am Ende zum Wohl oder Übel der handelnden Personen, das muss jeder Zuschauer für sich selbst entscheiden. Außerdem bevölkern eine ganze Anzahl skurriler Typen, die sich in absurd komische Situationen verstricken, die Szenerie.

Shakespeares Analyse zwischenmenschlicher Dynamiken im Umgang mit Macht aber geht in die Tiefe. Sind psychische Deformation und Korrumpierbarkeit unvermeidbar, wenn Menschen Gewalt über andere haben und niemand sie mehr kontrolliert? Mit dem Titel »Maß für Maß« spielt Shakespeare auf ein in der Bibel in Abwandlungen häufiger zu findendes Motiv aus dem Matthäusevangelium an: »Denn wie ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.« (Matthäus 7: 2) Marc von Henning erzählt dieses Stück für das Theater Heilbronn noch einmal neu.

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 1
74072 Heilbronn

essa hat Ralf vor fünf Jahren verlassen. Nun steht sie, ganz Dramaqueen, weinend vor seiner Tür. Denn sie wurde selbst von ihrem neuen Freund, dem Rockmusiker Rainer, sitzen gelassen. Das ist seit ihrer Trennung von Ralf schon der vierte Mann in fünf Jahren, mit dem es nicht klappt. Was macht sie nur falsch? Dabei ist sie doch so eine unkomplizierte Frau, ist sie überzeugt. Alles, was sie zum Glücklichsein braucht, sind Schuhe und Taschen – die kauft sie vom reichlich vorhandenen Geld ihres Vaters. Und ein Mann für’s Leben wäre auch ganz schön. Eigentlich, das meint sie nach den vielen Pleiten nun zu wissen, hat es mit ihrem Ex-Ehemann Ralf am besten funktioniert. Immerhin 19 Jahre lang waren sie ein Paar.

Er war auch nach ihrer Trennung immer für sie da, wenn sie wieder von einem Typen verlassen wurde. Doch diesmal ist es anders als sonst. Tessa hat einen Plan: Sie will Ralf zurück. Sie quartiert sich kurzerhand über Nacht bei ihm ein. Um die Erinnerungen an gemeinsame schöne Zeiten zu wecken, möchte sie die früheren Freunde Nadine und Eric zum Brunch am nächsten Morgen einladen. Sie ist ganz erschüttert, als Ralf ihr sagt, dass sich Eric und Nadine vor drei Monaten getrennt haben. Er verheimlicht aber vor seiner Ex-Frau, dass er mittlerweile mit der taffen Nadine zusammen ist. Das wird an diesem Morgen für allerhand Turbulenzen sorgen. Denn die ahnungslose Tessa macht aus ihren Rückeroberungsplänen in Sachen Ralf auch kein Geheimnis als Nadine auftaucht, was diese wiederum völlig in den falschen Hals bekommt. Und als dann auch noch Eric auf der Bildfläche erscheint und Rockmusiker Rainer sich auf die Suche nach Tessa macht, wird es richtig verrückt. Wer liebt hier eigentlich wen und warum? Stefan Vögel ist ein Meister komödiantischer Beziehungsverwicklungen. Unter der Oberfläche des Liebeschaos verbergen sich Fragen nach Wertvorstellungen, Sehnsüchten und dem Sinn des Lebens. Die Geschichte vollzieht im Lauf des Abends so manche Wendung und bietet viel Wiedererkennungspotential. Die Komödie am Kurfürstendamm gastiert mit einem aus Film und Fernsehen bekannten Schauspielerensemble, unter anderem mit dabei Bernhard Bettermann und Cheryl Shepard, bekannt aus »In aller Freundschaft«.

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 12
74072 Heilbronn

Schon zu seinen Lebzeiten wurde Mozarts Musik über die Maßen bewundert. Aber es gelang dem Komponisten weder, eine Festanstellung an einem europäischen Hof zu erlangen, die seinem Talent entsprochen hätte, noch sich als freier Musiker durchzusetzen oder die Gunst eines Förderers für sich zu gewinnen. War einfach nie zum rechten Zeitpunkt ein Platz für ihn frei? Oder könnte dies auch an dem unangepassten Benehmen und nicht gerade diplomatischen Geschick des jungen Mozart gelegen haben? Wie schwierig sich diese Bemühungen gestalteten und wie abhängig Künstler im 18. Jahrhundert von der Gunst eines Monarchen waren, belegt Wolfgang Amadeus Mozarts erste Reise ohne Vater Leopold an seiner Seite nach Mannheim. Sie führte ihn in die Residenz des Kurfürsten Carl Theodor und ist Ausgangspunkt für Stephan Thoss’ choreografisches Porträt des begnadeten Musikers. Zerrissen zwischen dem erlösenden Gefühl ungewohnter Freiheit und der Bürde der Verantwortung für die eigene Karriere, durchlebt Mozart in dieser Zeit die großen und widerstreitenden Gefühle eines Suchenden. Seine Bemühungen am Hof sind erfolglos. Er erlebt den Druck durch Konkurrenten auf der einen sowie die tiefe Freundschaft der Familie Weber, in deren Tochter Aloysia er sich heftig verliebt, auf der anderen Seite. Er fühlt sich schuldig am frühen Tod seiner Mutter, die ihn auf seiner Reise nach Paris begleitet hatte und dort schwer erkrankte. Und er muss die Vorwürfe seines Vaters aushalten, der nicht müde wird, ihn mit seiner Enttäuschung zu traktieren. Trotz aller Rückschläge zerbricht Mozart nicht, sondern reift als Mensch, wird erwachsen und schließlich zu dem Komponisten, der bald darauf in Wien Meisterwerk um Meisterwerk schaffen wird.

»Stephan Thoss getanztes Mozart-Porträt verweigert sich jeder Konkretisierung. Es zeigt Bilder der Trauer und des Glücks, des Kampfes und des Triumphs. Wir sehen den Komponisten zweifeln und verzweifeln, sehen ihn lieben und aufbegehren. Thoss zeigt den jungen Künstler, der so gern von der Gesellschaft akzeptiert sein möchte und sich doch nicht die Flügel beschneiden lassen will. >Mozart< ist weniger ein Handlungs- als vielmehr ein Themenballett: Biografische Eckpunkte bieten zwar viele Tanz-Anlässe, aber erzählt werden keine Geschichten, sondern tiefe, in starke emotionale Bilder übersetzte Gefühle.«
tanznetz vom 18.10.2021

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 1
74072 Heilbronn

Tessa hat Ralf vor fünf Jahren verlassen. Nun steht sie, ganz Dramaqueen, weinend vor seiner Tür. Denn sie wurde selbst von ihrem neuen Freund, dem Rockmusiker Rainer, sitzen gelassen. Das ist seit ihrer Trennung von Ralf schon der vierte Mann in fünf Jahren, mit dem es nicht klappt. Was macht sie nur falsch? Dabei ist sie doch so eine unkomplizierte Frau, ist sie überzeugt. Alles, was sie zum Glücklichsein braucht, sind Schuhe und Taschen – die kauft sie vom reichlich vorhandenen Geld ihres Vaters. Und ein Mann für’s Leben wäre auch ganz schön. Eigentlich, das meint sie nach den vielen Pleiten nun zu wissen, hat es mit ihrem Ex-Ehemann Ralf am besten funktioniert. Immerhin 19 Jahre lang waren sie ein Paar.

Er war auch nach ihrer Trennung immer für sie da, wenn sie wieder von einem Typen verlassen wurde. Doch diesmal ist es anders als sonst. Tessa hat einen Plan: Sie will Ralf zurück. Sie quartiert sich kurzerhand über Nacht bei ihm ein. Um die Erinnerungen an gemeinsame schöne Zeiten zu wecken, möchte sie die früheren Freunde Nadine und Eric zum Brunch am nächsten Morgen einladen. Sie ist ganz erschüttert, als Ralf ihr sagt, dass sich Eric und Nadine vor drei Monaten getrennt haben. Er verheimlicht aber vor seiner Ex-Frau, dass er mittlerweile mit der taffen Nadine zusammen ist. Das wird an diesem Morgen für allerhand Turbulenzen sorgen. Denn die ahnungslose Tessa macht aus ihren Rückeroberungsplänen in Sachen Ralf auch kein Geheimnis als Nadine auftaucht, was diese wiederum völlig in den falschen Hals bekommt. Und als dann auch noch Eric auf der Bildfläche erscheint und Rockmusiker Rainer sich auf die Suche nach Tessa macht, wird es richtig verrückt. Wer liebt hier eigentlich wen und warum? Stefan Vögel ist ein Meister komödiantischer Beziehungsverwicklungen. Unter der Oberfläche des Liebeschaos verbergen sich Fragen nach Wertvorstellungen, Sehnsüchten und dem Sinn des Lebens. Die Geschichte vollzieht im Lauf des Abends so manche Wendung und bietet viel Wiedererkennungspotential. Die Komödie am Kurfürstendamm gastiert mit einem aus Film und Fernsehen bekannten Schauspielerensemble, unter anderem mit dabei Bernhard Bettermann und Cheryl Shepard, bekannt aus »In aller Freundschaft«.

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 12
74072 Heilbronn

Die A-cappella-Band fuenf kommt mit „ENDLICH! - Die Abschiedstour mit den Highlights aus 25 Jahren“ gesungener Musiccomedy am 14. Oktober 2022 nach Bad Rappenau.

ENDLICH Schluss mit lustig? Geht den Maulhelden ENDLICH mal die Puste aus? Werden diese Kindsköpfe ENDLICH erwachsen? Tja, scheint so. Wohl auch die geilste Zeit währt nicht ewig. So kommt nun auch die Ära füenf auf die Zielgerade für den Endspott der Besinglichkeiten!

Jetzt aber erst mal runter von der Tränendrüse. So sang- und klanglos machen sie sich nicht vom Acker. Bis für Justice, Pelvis, Memphis, Little Joe und Dottore Basso also ENDLICH der letzte Vorhang fällt, haben sie nochmals richtig Böcke, für euch ein musikomisches Freudenfeuer eines Vierteljahrhunderts Sing & Unsing abzufackeln. füenf bedanken sich aufs scherzlichste mit dem Besten, was ihr bescheidenes Repertoire zu bieten hat - nebst einem allabendlichen Wunschkonzert - ENDLICH bei den treuesten Fans der Welt! Also langer Rede schnurzer Sing: füenf, halt doch mal die Klappe...na ENDLICH!

Karten für die Veranstaltung am Freitag, 14.10. um 19.30 Uhr im Kurhaus Bad Rappenau gibt es im Vorverkauf für 26,90 Euro bei den Gäste-Informationen Bad Rappenau, Bahnhofstraße 13 (im Bahnhof), Telefon 07264/922-391 und Salinenstraße 37 (im Foyer des RappSoDie), Telefon 07264/922-393 bzw. unter gaesteinfo@badrappenau.de oder www.reservix.de.

Veranstaltungsort: Kurhaus

Anschrift: Fritz-Hagner-Promenade 2
74906 Bad Rappenau

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Besondere Orte - besondere Momente" der Kulturregion Heilbronner Land findet am Samstag, 15.Oktober 2022 um 19:00 Uhr eine Monolog-Darstellung des Stücks „24 Stunden im Leben einer Frau“ von Éric-Emmanuel Schmitt nach Stefan Zweig statt. Der Auszug aus dem Stück wird präsentiert im Saal des Weißen Schlosses, einer einmaligen und sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglichen Kulisse.

Der Eintritt zur Veranstaltung kostet 10,-€ (Abendkasse).
Um Voranmeldung im Rathaus Jagsthausen wird gebeten, unter 07943 9101-33.

24 Stunden im Leben einer Frau ist eine Novelle welche bereits 1927 von Stefan Zweig verfasst wurde. Der französische Autor Éric Emmanuel Schmitt bearbeitete das Werk und versetzte die Handlung vom Ende des 19. Jahrhunderts in die 1960er Jahre. Dabei gelingt es ihm, das Stück mit neuer Spannung aufzuladen und ein zeitloses Bild von Intimität zu kreieren. Aus dem Werk wird ein Monolog der Rolle der Celia vorgetragen, gespielt von der Schauspielerin Sarah Kattih. Kattih, geboren in Nordheim, spielte schon bei festen Engagements in Hamburg, Hannover, Bozen und Wien. In Jagsthausen spielte Sie in der Burgfestspiel-Saison 2022 u.a. Elisabeth von Berlichingen in „Der Götz von Berlichingen“.

Veranstaltungsort: Vor dem Weißen Schloss

Anschrift: Sennenfelderstraße
74249 Jagsthausen

Veranstaltungsort: Kursaal

Anschrift: Osterbergstraße 16
74206 Bad Wimpfen

Homepage: Weitere Informationen zum Veranstalter

„Mit Lars Redlich wächst gerade einer der kommenden großen, vielseitigen Entertainer dieses Landes heran“ schreibt die Berliner Morgenpost über den sympathischen Allrounder und das zu Recht: Nachdem seine erste Soloshow „Lars But Not Least!“ deutschlandweit von Presse und Publikum gefeiert und mit diversen renommierten Preisen ausgezeichnet wurde, folgt nun der zweite Streich des Berliners. Lars Redlich ist der Thermomix unter den neuen Komikern: Er singt, swingt und springt von der Sopran-Arie in den Hip Hop, mimt den Rocker und die Diva und parodiert mit neuen Texten brüllend komisch Hits wie ,,Stairway to Heaven“ oder ,,Despacito“. Seine eigenen Songs zeugen von Phantasie und grandiosem Humor, so etwa das Lied von „Eike, der Eintagsfliege“, die sich nicht vermehren kann, weil One-Night-Stands auch im Tierreich einen schlechten Ruf haben.

Herrlich wie der Musical-Star sich selbst auf die Schippe nimmt, am Klavier zusammen mit dem Publikum ein Medley aus zugerufenen Songs improvisiert oder über die Notwendigkeit der fünf Klingen an seinem Rasierer sinniert. Überzeugen Sie sich selbst und erleben Sie einen zweistündigen Frontalangriff auf Ihre Lachmuskeln!

Veranstaltungsort: Neckarsulmer Brauhaus

Anschrift: Felix-Wankel-Straße 9
74172 Neckarsulm

Homepage: Weitere Informationen zum Veranstalter

Pulsierende Rhythmen, leidenschaftlicher Gesang, virtuoses Gitarrenspiel – die Flamenco Schule Bustani feiert ihr 25-jähriges Jubiläum mit den Flamencokünstlern Tohamy Bustani und Diego Rocha (Flamencogitarren), Isabel Alvarez und David Morán (Flamencogesang), Suzann Bustani (Choreografie, Tanz und Perkussion) und 45 TanzschülerInnen (alle Niveaustufen).

Andalusisches Lebensgefühl mitten in Heilbronn: Freude, Ausgelassenheit, Melancholie, Trauer, Schmerz aber auch Liebe und Witz finden in den verschiedensten Tänzen ihren Ausdruck. Profis und Amateure teilen sich die Bühne und bereiten den Zuschauern ein Fest der Sinne. Musikalisch und tänzerisch bieten die Akteure einen großen Einblick in eine unerschöpfliche Kunstform: den Flamenco.

Daher ist es umso treffender, dass die fünfte „Noche del Flamenco“ im Theater Heilbronn erstmals im Rahmen der langen Nacht der Kultur stattfindet. Freuen Sie sich auf einen spannenden Abend!

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 1
74072 Heilbronn

Tessa hat Ralf vor fünf Jahren verlassen. Nun steht sie, ganz Dramaqueen, weinend vor seiner Tür. Denn sie wurde selbst von ihrem neuen Freund, dem Rockmusiker Rainer, sitzen gelassen. Das ist seit ihrer Trennung von Ralf schon der vierte Mann in fünf Jahren, mit dem es nicht klappt. Was macht sie nur falsch? Dabei ist sie doch so eine unkomplizierte Frau, ist sie überzeugt. Alles, was sie zum Glücklichsein braucht, sind Schuhe und Taschen – die kauft sie vom reichlich vorhandenen Geld ihres Vaters. Und ein Mann für’s Leben wäre auch ganz schön. Eigentlich, das meint sie nach den vielen Pleiten nun zu wissen, hat es mit ihrem Ex-Ehemann Ralf am besten funktioniert. Immerhin 19 Jahre lang waren sie ein Paar.

Er war auch nach ihrer Trennung immer für sie da, wenn sie wieder von einem Typen verlassen wurde. Doch diesmal ist es anders als sonst. Tessa hat einen Plan: Sie will Ralf zurück. Sie quartiert sich kurzerhand über Nacht bei ihm ein. Um die Erinnerungen an gemeinsame schöne Zeiten zu wecken, möchte sie die früheren Freunde Nadine und Eric zum Brunch am nächsten Morgen einladen. Sie ist ganz erschüttert, als Ralf ihr sagt, dass sich Eric und Nadine vor drei Monaten getrennt haben. Er verheimlicht aber vor seiner Ex-Frau, dass er mittlerweile mit der taffen Nadine zusammen ist. Das wird an diesem Morgen für allerhand Turbulenzen sorgen. Denn die ahnungslose Tessa macht aus ihren Rückeroberungsplänen in Sachen Ralf auch kein Geheimnis als Nadine auftaucht, was diese wiederum völlig in den falschen Hals bekommt. Und als dann auch noch Eric auf der Bildfläche erscheint und Rockmusiker Rainer sich auf die Suche nach Tessa macht, wird es richtig verrückt. Wer liebt hier eigentlich wen und warum? Stefan Vögel ist ein Meister komödiantischer Beziehungsverwicklungen. Unter der Oberfläche des Liebeschaos verbergen sich Fragen nach Wertvorstellungen, Sehnsüchten und dem Sinn des Lebens. Die Geschichte vollzieht im Lauf des Abends so manche Wendung und bietet viel Wiedererkennungspotential. Die Komödie am Kurfürstendamm gastiert mit einem aus Film und Fernsehen bekannten Schauspielerensemble, unter anderem mit dabei Bernhard Bettermann und Cheryl Shepard, bekannt aus »In aller Freundschaft«.

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 12
74072 Heilbronn

Für Lola Blau spielt Politik keine Rolle. Die junge jüdische Frau hat gerade in Wien ihre Schauspielausbildung abgeschlossen und brennt darauf, ihr erstes Engagement am Linzer Landestheater anzutreten. Doch dann marschieren die Nationalsozialisten in Österreich ein und bereiten ihrer Karriere ein jähes Ende, bevor sie überhaupt angefangen hat. Auf Drängen ihres Freundes Leo flieht Lola in die Schweiz, von dort schließlich in die USA, wo sich der Erfolg auf dem Theater endlich einstellt. Auf Leo aber wartet sie den ganzen Krieg über vergeblich.
Angesichts des Einflusses von Flucht, Krieg und persönlichem Verlust auf ihr privates Leben erfährt Lola ihre politische Bewusstwerdung – nicht ohne mit einem Gefühl tiefster Ohnmacht konfrontiert zu werden. Blickt man auf die derzeitige Weltlage, entwickeln Lolas persönliche Erfahrungen – verewigt in Georg Kreislers eindringlichen Songs – für uns plötzlich eine erschreckende Aktualität …

Veranstaltungsort: Stadttheater Salon3

Anschrift: Berliner Platz 12
74072 Heilbronn

»Jeder Musiker wird Ihnen gern versichern, dass ein Orchester jederzeit auf einen Dirigenten verzichten kann, aber nicht auf den Kontrabass.« In seinem schallgeschützten Raum räsoniert ein nicht mehr ganz junger, nicht gerade hochbegabter Kontrabassist über sein Instrument, seinen Platz im Orchester und im Leben. Er ist Beamter auf Lebenszeit im Staatsorchester, drittes Pult, der nur bei Tutti-Einsätzen dran ist. Selbst die Pauke mit ihren lediglich vier Tönen ist wichtiger als er. Der namenlose Musiker hasst Mozart und Wagner und lässt beim Spielen gern mal ein paar Noten aus, um sich an den Komponisten zu rächen oder den Dirigenten zu ärgern. Was soll ihm schon passieren? Kontrabassist wird man nicht freiwillig, findet er. Und ständig steht einem das Instrument, das aussieht wie ein altes Weib mit zu fetten Hüften, im Weg herum. »Können Sie mir sagen, wieso ein Mann Mitte Dreißig, nämlich ich, mit einem Instrument zusammenlebt, das ihn permanent nur behindert? Menschlich, gesellschaftlich, sexuell und musikalisch nur behindert?« Er ist in die schöne, junge Sopranistin Sarah verliebt. Aber die geht mit anderen Männern aus, die talentierter oder einflussreicher sind als er. Aber eines Tages, das nimmt er sich fest vor, wird er mitten in einer Vorstellung den Bogen wegwerfen und laut ihren Namen rufen.

Der in seiner Bitterkeit äußerst humorvolle Monolog des Kontrabassisten, den eine Hassliebe mit seinem Instrument verbindet und der seine Unzulänglichkeit und Unzufriedenheit im Bier ertränkt, ist ein Klassiker von Patrick Süskind aus dem Jahre 1981. Er hat sich seit seinem Erscheinen zu einem vielgespielten Solostück auf deutschen Bühnen entwickelt, bietet er doch beste Unterhaltung und ganz nebenbei viele aberwitzige Anekdoten aus der Musikgeschichte. Axel Vornam inszeniert das Ein-Personen-Stück mit Oliver Firit am Kontrabass.

Veranstaltungsort: Stadttheater Salon3

Anschrift: Berliner Platz 12
74072 Heilbronn

Bist du bereit? Das Leben ist ein Abenteuer.

Rosa und Celeste, zwei ältliche Damen die am Rande der Gesellschaft existieren. Eine verblüffende, genaue Skizze, die zwei Menschen in Einsamkeit, Isolierung aber auch in Ihrer Lebenslust und in Ihren Träumen und Erinnerungen zeigt.
Das Stück ist eine Liebeserklärung an das Leben.

Karten für das Schauspiel mit Ute von Stockert und Simone Laurentino am Samstag, dem 15. Okt. 2022, um 19:30 Uhr im Wasserschloss kosten 16,00 Euro im Vorverkauf und 18 Euro an der Abendkasse.

Eintrittskarten erhalten Sie im Bürgerbüro im Rathaus, Kirchplatz 4, Tel. 07264/922-321, Reservierungen für die Abendkasse unter 07264/922-161.

Hotline am Veranstaltungstag: 07264/922-161

Veranstaltungsort: Wasserschloss

Anschrift: Hinter dem Schloss 1
74906 Bad Rappenau

Sie gelten als das berühmteste Liebespaar der Welt, Romeo und Julia, deren Liebe wegen der erbitterten Feindschaft ihrer Elternhäuser keine Chance hatte. Ihre Geschichte hat unzählige Literaten, Musiker und bildende Künstler inspiriert – schon vor Shakespeare. Aber erst der grandiose Dichter hat sie 1597 mit seinem Drama zum Paar aller Paare und unsterblich gemacht.

Seit Generationen sind die beiden Veroneser Adels­fa­milien Montague und Capulet verfeindet, ohne dass sich noch irgendjemand erinnert, worin eigentlich die Ur­sa­che besteht. Immer wieder stören blutige Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen beider ­Geschlechter den städtischen Frieden. Da begegnen sich auf einem Maskenball die Kinder der beiden Familien – Romeo, ein Montague, und Julia, eine Capulet. Sie verlieben sich auf den ersten Blick ineinander, wohl wissend, welche Probleme auf sie zukommen: »Oh welch Verhängnis hat mich angetrieben, den ärgsten Feind aufs zärtlichste zu lieben«, fragt Julia. Beide ­bitten Pater Lorenzo, sie heimlich zu trauen. Der Pater lässt sich darauf ein, hofft er doch durch die Hochzeit auf eine Versöhnung der Familien.

Doch Gewalt bringt immer neue Gewalt hervor. Schon am nächsten Tag gibt es eine blutige Eskalation der Fehde zwischen Montagues und Capulets. Tybalt, Julias Cousin, tötet während eines Streits Mercutio, den besten Freund Romeos. Außer sich vor Zorn und Schmerz ersticht Romeo daraufhin ­Tybalt. Julias Familie verlangt den Tod Romeos. Heimlich verbringen die jungen Liebenden eine einzige Nacht miteinander. »Es war die Nachtigall und nicht die Lerche …«, versucht Julia ihren Liebsten noch bei sich zu behalten, der im ersten Morgengrauen ­fliehen muss. Unter­dessen planen Julias Eltern die Verheiratung ihrer Tochter mit Graf Paris, der um ihre Hand angehalten hat. Schon am nächsten Tag soll Pater Lorenzo die Trauung vornehmen. Doch ­Julia ­möchte lieber sterben, als einem anderen als ­Romeo ­anzugehören.

Das tragische Ende der Geschichte ist bekannt. Durch unglückliche Verstrickungen überlebt kei­ner der beiden Liebenden, die sich so rasend und kompromisslos in ihre Leidenschaft hineingestürzt haben – gegen die Enge der gesell­schaft­lichen Konvention, gegen die Angst, nur ihren Herzen und der Stimme der Freiheit gehorchend.
Und so ist diese große Liebe, die trotz aller Tragik stärker ist als die Gewalt, ein Symbol der Hoffnung. Bis heute sind Romeo und Julia ein Synonym für die bedingungslose Liebe, die sich über alle Schranken hinwegsetzt.

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 1
74072 Heilbronn

Antonia Mur, Klavier, spielt Mussuorgsky, Debussy, Schubert.
Eintrittskarte für 16 Euro nur online unter www.badwimpfen.de/gaeste-bereich/kultur-erleben/konzerte erhältlich, Anmeldung erforderlich.

Veranstaltungsort: Altes Spital

Anschrift: Hauptstraße 45
74206 Bad Wimpfen

Tessa hat Ralf vor fünf Jahren verlassen. Nun steht sie, ganz Dramaqueen, weinend vor seiner Tür. Denn sie wurde selbst von ihrem neuen Freund, dem Rockmusiker Rainer, sitzen gelassen. Das ist seit ihrer Trennung von Ralf schon der vierte Mann in fünf Jahren, mit dem es nicht klappt. Was macht sie nur falsch? Dabei ist sie doch so eine unkomplizierte Frau, ist sie überzeugt. Alles, was sie zum Glücklichsein braucht, sind Schuhe und Taschen – die kauft sie vom reichlich vorhandenen Geld ihres Vaters. Und ein Mann für’s Leben wäre auch ganz schön. Eigentlich, das meint sie nach den vielen Pleiten nun zu wissen, hat es mit ihrem Ex-Ehemann Ralf am besten funktioniert. Immerhin 19 Jahre lang waren sie ein Paar.

Er war auch nach ihrer Trennung immer für sie da, wenn sie wieder von einem Typen verlassen wurde. Doch diesmal ist es anders als sonst. Tessa hat einen Plan: Sie will Ralf zurück. Sie quartiert sich kurzerhand über Nacht bei ihm ein. Um die Erinnerungen an gemeinsame schöne Zeiten zu wecken, möchte sie die früheren Freunde Nadine und Eric zum Brunch am nächsten Morgen einladen. Sie ist ganz erschüttert, als Ralf ihr sagt, dass sich Eric und Nadine vor drei Monaten getrennt haben. Er verheimlicht aber vor seiner Ex-Frau, dass er mittlerweile mit der taffen Nadine zusammen ist. Das wird an diesem Morgen für allerhand Turbulenzen sorgen. Denn die ahnungslose Tessa macht aus ihren Rückeroberungsplänen in Sachen Ralf auch kein Geheimnis als Nadine auftaucht, was diese wiederum völlig in den falschen Hals bekommt. Und als dann auch noch Eric auf der Bildfläche erscheint und Rockmusiker Rainer sich auf die Suche nach Tessa macht, wird es richtig verrückt. Wer liebt hier eigentlich wen und warum? Stefan Vögel ist ein Meister komödiantischer Beziehungsverwicklungen. Unter der Oberfläche des Liebeschaos verbergen sich Fragen nach Wertvorstellungen, Sehnsüchten und dem Sinn des Lebens. Die Geschichte vollzieht im Lauf des Abends so manche Wendung und bietet viel Wiedererkennungspotential. Die Komödie am Kurfürstendamm gastiert mit einem aus Film und Fernsehen bekannten Schauspielerensemble, unter anderem mit dabei Bernhard Bettermann und Cheryl Shepard, bekannt aus »In aller Freundschaft«.

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 12
74072 Heilbronn

Irgendwann Mitte des 21. Jahrhunderts. Die Menschen sind von Krankheiten befreit. Höchstes staat­liches Ziel ist die Gesundheit. Die methode, eine Gesundheitsdiktatur, kontrolliert mittels implantierter Chips die biologischen Daten der Menschen und gibt ­ihnen ihre Lebens­weise vor. Alles, was der Gesundheit schadet, ist streng­stens verboten. Auch Trauer.

Mia Holl, eine junge Biologin, vernachlässigt aus Schmerz um ihren toten Bruder die Gesundheitsregeln und muss sich vor Gericht verantworten. Ihr Bruder Moritz soll eine Frau ermordet haben. Trotz seiner Unschuldsbeteuerungen wurde er verurteilt und nahm sich im Gefängnis das Leben. Mia beginnt an der Unfehlbarkeit der methode zu zweifeln, weil sie an die Unschuld ihres Bruders glaubt. Ihre Fragen und ihre Abweichung vom gesunden Lebensweg werden immer weiter kriminalisiert, bis sie schließlich zur Terroristin erklärt wird.

Juli Zeh schrieb 2007 das Theaterstück und 2009 den ­Roman »Corpus Delicti« und fragt darin: Welches Men­schen­bild pflegen wir, welche Werte sind uns wichtig und welchen Preis zahlen wir dafür? Ihr Science-Fiction-Szenario hat seinen Ursprung im Heute: Man ist bereits dazu aufgerufen, an der Perfektionierung der eigenen Person zu arbeiten. Themen wie Gesundheitswahn, Biopolitik, Körper­optimierung und Werteverfall verwebt die Autorin mit einem Gerichtsdrama zu einem spannenden Plot.

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 1
74072 Heilbronn

Anna und Mike erfüllen sich ihren Traum: Sie ziehen nach New York, in »die Stadt, die alles hat, die niemals schläft, die immer wacht«. Während Mike seine Gitarre schnell gegen einen Schlips eintauscht und eine rasante Karriere als Investmentbanker startet, gerät die vernachlässigte Anna in ihrem Versuch, als DJane Fuß zu fassen, immer mehr aus dem Tritt. Da entdeckt sie bei ihren Streifzügen durch Manhattan einen alten Plattenladen. Die resolute, ein wenig geheimnisvolle Besitzerin Doris erzählt ihr von der »Swing Street«, die sich hier in den 30er-Jahren befand – ein legendärer Hot Spot des Jazz, voller Clubs, Varietés und »Speakeasies«, den »Flüsterkneipen«, in denen während der Prohibition illegal Alkohol ausgeschenkt wurde. Durch eine versteckte Tür landet Anna unversehens in der Vergangenheit. In der Swing Street gerät sie mitten in das pulsierende Leben der 30er-Jahre, in einen Wirbel von Leidenschaft, Jazz und harten Drinks – und an den lässigen Tänzer Pete. Bald steht die junge Frau zwischen den zwei Welten und muss sich entscheiden: Der Traum der Swing Street oder die Realität der Gegenwart, Pete oder Mike?

Eines Abends stieß der Pianist, Komponist, Arrangeur und Bandleader Thilo Wolf im Internet zufällig auf die »Swing Street«, das Mekka des Swing und des Jazz der 30er-Jahre in der 52nd Street. Zusammen mit dem mehrfach preisgekrönten Bestseller-Autor Ewald Arenz (»Der Duft von Schokolade«, »Alte Sorten«, zuletzt »Der große Sommer«), mit dem er für das Stadttheater Fürth bereits zwei erfolgreiche Musicals geschrieben hatte, öffnete er eine Tür in eine pulsierende Zeit und erfüllte sich einen lange gehegten Wunsch: Ein großes Musical mit einer Big Band mitten im Geschehen auf der Bühne! Unglaublich, aber wahr: »The Famous Door On Swing Street« feierte am 16. Oktober 2020, mitten im ersten Herbst der Pandemie, eine umjubelte Uraufführung in Fürth in der Inszenierung von Gaines Hall (»The Lights of Broadway«). 2021 wurde Karolin Konert (Anna) als beste Hauptdarstellerin mit dem Deutschen Musical Theater Preis ausgezeichnet. 2022 kommt das brandneue Musical voller mitreißender Songs und großer Tanznummern für vier Vorstellungen nach Heilbronn. Swing Manhattan, Rock New York!

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 1
74072 Heilbronn

Tessa hat Ralf vor fünf Jahren verlassen. Nun steht sie, ganz Dramaqueen, weinend vor seiner Tür. Denn sie wurde selbst von ihrem neuen Freund, dem Rockmusiker Rainer, sitzen gelassen. Das ist seit ihrer Trennung von Ralf schon der vierte Mann in fünf Jahren, mit dem es nicht klappt. Was macht sie nur falsch? Dabei ist sie doch so eine unkomplizierte Frau, ist sie überzeugt. Alles, was sie zum Glücklichsein braucht, sind Schuhe und Taschen – die kauft sie vom reichlich vorhandenen Geld ihres Vaters. Und ein Mann für’s Leben wäre auch ganz schön. Eigentlich, das meint sie nach den vielen Pleiten nun zu wissen, hat es mit ihrem Ex-Ehemann Ralf am besten funktioniert. Immerhin 19 Jahre lang waren sie ein Paar.

Er war auch nach ihrer Trennung immer für sie da, wenn sie wieder von einem Typen verlassen wurde. Doch diesmal ist es anders als sonst. Tessa hat einen Plan: Sie will Ralf zurück. Sie quartiert sich kurzerhand über Nacht bei ihm ein. Um die Erinnerungen an gemeinsame schöne Zeiten zu wecken, möchte sie die früheren Freunde Nadine und Eric zum Brunch am nächsten Morgen einladen. Sie ist ganz erschüttert, als Ralf ihr sagt, dass sich Eric und Nadine vor drei Monaten getrennt haben. Er verheimlicht aber vor seiner Ex-Frau, dass er mittlerweile mit der taffen Nadine zusammen ist. Das wird an diesem Morgen für allerhand Turbulenzen sorgen. Denn die ahnungslose Tessa macht aus ihren Rückeroberungsplänen in Sachen Ralf auch kein Geheimnis als Nadine auftaucht, was diese wiederum völlig in den falschen Hals bekommt. Und als dann auch noch Eric auf der Bildfläche erscheint und Rockmusiker Rainer sich auf die Suche nach Tessa macht, wird es richtig verrückt. Wer liebt hier eigentlich wen und warum? Stefan Vögel ist ein Meister komödiantischer Beziehungsverwicklungen. Unter der Oberfläche des Liebeschaos verbergen sich Fragen nach Wertvorstellungen, Sehnsüchten und dem Sinn des Lebens. Die Geschichte vollzieht im Lauf des Abends so manche Wendung und bietet viel Wiedererkennungspotential. Die Komödie am Kurfürstendamm gastiert mit einem aus Film und Fernsehen bekannten Schauspielerensemble, unter anderem mit dabei Bernhard Bettermann und Cheryl Shepard, bekannt aus »In aller Freundschaft«.

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 12
74072 Heilbronn

Anna und Mike erfüllen sich ihren Traum: Sie ziehen nach New York, in »die Stadt, die alles hat, die niemals schläft, die immer wacht«. Während Mike seine Gitarre schnell gegen einen Schlips eintauscht und eine rasante Karriere als Investmentbanker startet, gerät die vernachlässigte Anna in ihrem Versuch, als DJane Fuß zu fassen, immer mehr aus dem Tritt. Da entdeckt sie bei ihren Streifzügen durch Manhattan einen alten Plattenladen. Die resolute, ein wenig geheimnisvolle Besitzerin Doris erzählt ihr von der »Swing Street«, die sich hier in den 30er-Jahren befand – ein legendärer Hot Spot des Jazz, voller Clubs, Varietés und »Speakeasies«, den »Flüsterkneipen«, in denen während der Prohibition illegal Alkohol ausgeschenkt wurde. Durch eine versteckte Tür landet Anna unversehens in der Vergangenheit. In der Swing Street gerät sie mitten in das pulsierende Leben der 30er-Jahre, in einen Wirbel von Leidenschaft, Jazz und harten Drinks – und an den lässigen Tänzer Pete. Bald steht die junge Frau zwischen den zwei Welten und muss sich entscheiden: Der Traum der Swing Street oder die Realität der Gegenwart, Pete oder Mike?

Eines Abends stieß der Pianist, Komponist, Arrangeur und Bandleader Thilo Wolf im Internet zufällig auf die »Swing Street«, das Mekka des Swing und des Jazz der 30er-Jahre in der 52nd Street. Zusammen mit dem mehrfach preisgekrönten Bestseller-Autor Ewald Arenz (»Der Duft von Schokolade«, »Alte Sorten«, zuletzt »Der große Sommer«), mit dem er für das Stadttheater Fürth bereits zwei erfolgreiche Musicals geschrieben hatte, öffnete er eine Tür in eine pulsierende Zeit und erfüllte sich einen lange gehegten Wunsch: Ein großes Musical mit einer Big Band mitten im Geschehen auf der Bühne! Unglaublich, aber wahr: »The Famous Door On Swing Street« feierte am 16. Oktober 2020, mitten im ersten Herbst der Pandemie, eine umjubelte Uraufführung in Fürth in der Inszenierung von Gaines Hall (»The Lights of Broadway«). 2021 wurde Karolin Konert (Anna) als beste Hauptdarstellerin mit dem Deutschen Musical Theater Preis ausgezeichnet. 2022 kommt das brandneue Musical voller mitreißender Songs und großer Tanznummern für vier Vorstellungen nach Heilbronn. Swing Manhattan, Rock New York!

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 1
74072 Heilbronn

Tessa hat Ralf vor fünf Jahren verlassen. Nun steht sie, ganz Dramaqueen, weinend vor seiner Tür. Denn sie wurde selbst von ihrem neuen Freund, dem Rockmusiker Rainer, sitzen gelassen. Das ist seit ihrer Trennung von Ralf schon der vierte Mann in fünf Jahren, mit dem es nicht klappt. Was macht sie nur falsch? Dabei ist sie doch so eine unkomplizierte Frau, ist sie überzeugt. Alles, was sie zum Glücklichsein braucht, sind Schuhe und Taschen – die kauft sie vom reichlich vorhandenen Geld ihres Vaters. Und ein Mann für’s Leben wäre auch ganz schön. Eigentlich, das meint sie nach den vielen Pleiten nun zu wissen, hat es mit ihrem Ex-Ehemann Ralf am besten funktioniert. Immerhin 19 Jahre lang waren sie ein Paar.

Er war auch nach ihrer Trennung immer für sie da, wenn sie wieder von einem Typen verlassen wurde. Doch diesmal ist es anders als sonst. Tessa hat einen Plan: Sie will Ralf zurück. Sie quartiert sich kurzerhand über Nacht bei ihm ein. Um die Erinnerungen an gemeinsame schöne Zeiten zu wecken, möchte sie die früheren Freunde Nadine und Eric zum Brunch am nächsten Morgen einladen. Sie ist ganz erschüttert, als Ralf ihr sagt, dass sich Eric und Nadine vor drei Monaten getrennt haben. Er verheimlicht aber vor seiner Ex-Frau, dass er mittlerweile mit der taffen Nadine zusammen ist. Das wird an diesem Morgen für allerhand Turbulenzen sorgen. Denn die ahnungslose Tessa macht aus ihren Rückeroberungsplänen in Sachen Ralf auch kein Geheimnis als Nadine auftaucht, was diese wiederum völlig in den falschen Hals bekommt. Und als dann auch noch Eric auf der Bildfläche erscheint und Rockmusiker Rainer sich auf die Suche nach Tessa macht, wird es richtig verrückt. Wer liebt hier eigentlich wen und warum? Stefan Vögel ist ein Meister komödiantischer Beziehungsverwicklungen. Unter der Oberfläche des Liebeschaos verbergen sich Fragen nach Wertvorstellungen, Sehnsüchten und dem Sinn des Lebens. Die Geschichte vollzieht im Lauf des Abends so manche Wendung und bietet viel Wiedererkennungspotential. Die Komödie am Kurfürstendamm gastiert mit einem aus Film und Fernsehen bekannten Schauspielerensemble, unter anderem mit dabei Bernhard Bettermann und Cheryl Shepard, bekannt aus »In aller Freundschaft«.

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 12
74072 Heilbronn

Irgendwann Mitte des 21. Jahrhunderts. Die Menschen sind von Krankheiten befreit. Höchstes staat­liches Ziel ist die Gesundheit. Die methode, eine Gesundheitsdiktatur, kontrolliert mittels implantierter Chips die biologischen Daten der Menschen und gibt ­ihnen ihre Lebens­weise vor. Alles, was der Gesundheit schadet, ist streng­stens verboten. Auch Trauer.

Mia Holl, eine junge Biologin, vernachlässigt aus Schmerz um ihren toten Bruder die Gesundheitsregeln und muss sich vor Gericht verantworten. Ihr Bruder Moritz soll eine Frau ermordet haben. Trotz seiner Unschuldsbeteuerungen wurde er verurteilt und nahm sich im Gefängnis das Leben. Mia beginnt an der Unfehlbarkeit der methode zu zweifeln, weil sie an die Unschuld ihres Bruders glaubt. Ihre Fragen und ihre Abweichung vom gesunden Lebensweg werden immer weiter kriminalisiert, bis sie schließlich zur Terroristin erklärt wird.

Juli Zeh schrieb 2007 das Theaterstück und 2009 den ­Roman »Corpus Delicti« und fragt darin: Welches Men­schen­bild pflegen wir, welche Werte sind uns wichtig und welchen Preis zahlen wir dafür? Ihr Science-Fiction-Szenario hat seinen Ursprung im Heute: Man ist bereits dazu aufgerufen, an der Perfektionierung der eigenen Person zu arbeiten. Themen wie Gesundheitswahn, Biopolitik, Körper­optimierung und Werteverfall verwebt die Autorin mit einem Gerichtsdrama zu einem spannenden Plot.

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 1
74072 Heilbronn

Wie 95% der Österreicher schätzt Stefan Leonhardsberger, geboren in Freistadt im Unteren Mühlviertel, das Kaffeehaus, insbesondere das Wienerische, als Institution besonderer Art, die mit keiner in der Welt zu vergleichen ist.

Und wie 95% der Bayern schätzt Stephan Zinner, geboren in Trostberg im Hinteren Chiemgau, das Wirtshaus, insbesondere das Münchnerische, ebenfalls als einen ganz besonderen Ort. Beide Orte haben Literaten, Komponisten, Freidenker und Philosophen inspiriert, geprägt und verändert.

In „Kaffee und Bier“ lesen die beiden Schauspieler und Kabarettisten Texte von eben diesen Damen und Herren – auf der österreichischen Seite u.a. Karl Kraus, Arthur Schnitzler, Joseph Roth, Egon Fridell und Anton Kuh. Auf der bayerischen Seite sind u.a. Oskar Maria Graf, Joachim Ringlnatz, Gerhard Polt, Frank Wedekind und Karl Valentin vertreten. Wie es die Auswahl zeigt, kann es heiter, wolkig, laut und leise werden – alles in allem eine österreichisch-bayerische Melange, mit der ein Versuch unternommen wird, die Eigenheiten, oder vielleicht sogar die Gemeinsamkeiten, dieser beiden Volksstämme zu beleuchten.

Stefan Leonhardsberger und Stephan Zinner werden musikalisch auf älteres Liedgut zurückgreifen, aber auch extra für den Abend komponierte Lieder zum Besten geben.

Veranstaltungsort: Klosterhof

Anschrift: Klosterhof 4
74348 Lauffen

Homepage: Weitere Informationen zum Veranstalter

Anna und Mike erfüllen sich ihren Traum: Sie ziehen nach New York, in »die Stadt, die alles hat, die niemals schläft, die immer wacht«. Während Mike seine Gitarre schnell gegen einen Schlips eintauscht und eine rasante Karriere als Investmentbanker startet, gerät die vernachlässigte Anna in ihrem Versuch, als DJane Fuß zu fassen, immer mehr aus dem Tritt. Da entdeckt sie bei ihren Streifzügen durch Manhattan einen alten Plattenladen. Die resolute, ein wenig geheimnisvolle Besitzerin Doris erzählt ihr von der »Swing Street«, die sich hier in den 30er-Jahren befand – ein legendärer Hot Spot des Jazz, voller Clubs, Varietés und »Speakeasies«, den »Flüsterkneipen«, in denen während der Prohibition illegal Alkohol ausgeschenkt wurde. Durch eine versteckte Tür landet Anna unversehens in der Vergangenheit. In der Swing Street gerät sie mitten in das pulsierende Leben der 30er-Jahre, in einen Wirbel von Leidenschaft, Jazz und harten Drinks – und an den lässigen Tänzer Pete. Bald steht die junge Frau zwischen den zwei Welten und muss sich entscheiden: Der Traum der Swing Street oder die Realität der Gegenwart, Pete oder Mike?

Eines Abends stieß der Pianist, Komponist, Arrangeur und Bandleader Thilo Wolf im Internet zufällig auf die »Swing Street«, das Mekka des Swing und des Jazz der 30er-Jahre in der 52nd Street. Zusammen mit dem mehrfach preisgekrönten Bestseller-Autor Ewald Arenz (»Der Duft von Schokolade«, »Alte Sorten«, zuletzt »Der große Sommer«), mit dem er für das Stadttheater Fürth bereits zwei erfolgreiche Musicals geschrieben hatte, öffnete er eine Tür in eine pulsierende Zeit und erfüllte sich einen lange gehegten Wunsch: Ein großes Musical mit einer Big Band mitten im Geschehen auf der Bühne! Unglaublich, aber wahr: »The Famous Door On Swing Street« feierte am 16. Oktober 2020, mitten im ersten Herbst der Pandemie, eine umjubelte Uraufführung in Fürth in der Inszenierung von Gaines Hall (»The Lights of Broadway«). 2021 wurde Karolin Konert (Anna) als beste Hauptdarstellerin mit dem Deutschen Musical Theater Preis ausgezeichnet. 2022 kommt das brandneue Musical voller mitreißender Songs und großer Tanznummern für vier Vorstellungen nach Heilbronn. Swing Manhattan, Rock New York!

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 1
74072 Heilbronn

Tessa hat Ralf vor fünf Jahren verlassen. Nun steht sie, ganz Dramaqueen, weinend vor seiner Tür. Denn sie wurde selbst von ihrem neuen Freund, dem Rockmusiker Rainer, sitzen gelassen. Das ist seit ihrer Trennung von Ralf schon der vierte Mann in fünf Jahren, mit dem es nicht klappt. Was macht sie nur falsch? Dabei ist sie doch so eine unkomplizierte Frau, ist sie überzeugt. Alles, was sie zum Glücklichsein braucht, sind Schuhe und Taschen – die kauft sie vom reichlich vorhandenen Geld ihres Vaters. Und ein Mann für’s Leben wäre auch ganz schön. Eigentlich, das meint sie nach den vielen Pleiten nun zu wissen, hat es mit ihrem Ex-Ehemann Ralf am besten funktioniert. Immerhin 19 Jahre lang waren sie ein Paar.

Er war auch nach ihrer Trennung immer für sie da, wenn sie wieder von einem Typen verlassen wurde. Doch diesmal ist es anders als sonst. Tessa hat einen Plan: Sie will Ralf zurück. Sie quartiert sich kurzerhand über Nacht bei ihm ein. Um die Erinnerungen an gemeinsame schöne Zeiten zu wecken, möchte sie die früheren Freunde Nadine und Eric zum Brunch am nächsten Morgen einladen. Sie ist ganz erschüttert, als Ralf ihr sagt, dass sich Eric und Nadine vor drei Monaten getrennt haben. Er verheimlicht aber vor seiner Ex-Frau, dass er mittlerweile mit der taffen Nadine zusammen ist. Das wird an diesem Morgen für allerhand Turbulenzen sorgen. Denn die ahnungslose Tessa macht aus ihren Rückeroberungsplänen in Sachen Ralf auch kein Geheimnis als Nadine auftaucht, was diese wiederum völlig in den falschen Hals bekommt. Und als dann auch noch Eric auf der Bildfläche erscheint und Rockmusiker Rainer sich auf die Suche nach Tessa macht, wird es richtig verrückt. Wer liebt hier eigentlich wen und warum? Stefan Vögel ist ein Meister komödiantischer Beziehungsverwicklungen. Unter der Oberfläche des Liebeschaos verbergen sich Fragen nach Wertvorstellungen, Sehnsüchten und dem Sinn des Lebens. Die Geschichte vollzieht im Lauf des Abends so manche Wendung und bietet viel Wiedererkennungspotential. Die Komödie am Kurfürstendamm gastiert mit einem aus Film und Fernsehen bekannten Schauspielerensemble, unter anderem mit dabei Bernhard Bettermann und Cheryl Shepard, bekannt aus »In aller Freundschaft«.

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 12
74072 Heilbronn

»Willst du am Valentinstag meine Braut sein?«, fragt der kleine Andrew seine Mitschülerin Melissa. »Ich will. Aber nur wenn ich dich nicht küssen muss«, antwortet das Mädchen. Was so beginnt, setzt sich fort als jahrzehntelanger Briefwechsel zweier ungleicher doch eng verbundener Menschen. Den ersten in der Schule zugesteckten Zetteln mit mal verliebten, mal eifersüchtigen, dann wieder voneinander genervten Botschaften folgen später zahllose Briefe, die von unterschiedlichen und doch nicht so verschiedenen Lebenswegen erzählen, von den ersten Liebesabenteuern, von Familienglück und Ehetragödien, von der steilen Karriere und dem tiefen Fall, den großen und kleinen Katastrophen im Leben, vom Aufbegehrenwollen und es nicht können, vom Hinfallen und Wiederaufstehen. Zwischen all den Zeilen ist die Sehnsucht der beiden nacheinander immer spürbar, auch wenn beide diese gut hinter ironischen Bemerkungen zu verstecken wissen. Die Versuche, doch noch ein Paar zu werden, scheitern immer wieder am schlechten Timing.

»Love Letters« ist ein Stück voll Witz und Poesie, Wärme, Wut, Enttäuschungen, verpasster Chancen und vor allem ein Stück über eine lebenslange tiefe Freundschaft. Das Time Magazin wählte das Stück zu den fünf besten Theatertexten der 1980er Jahre, und 1990 wurde der Autor Albert Ramsdell Gurney für »Love Letters« für den Pulitzer-Preis nominiert.

Veranstaltungsort: Stadttheater Salon3

Anschrift: Berliner Platz 12
74072 Heilbronn

Irgendwann Mitte des 21. Jahrhunderts. Die Menschen sind von Krankheiten befreit. Höchstes staat­liches Ziel ist die Gesundheit. Die methode, eine Gesundheitsdiktatur, kontrolliert mittels implantierter Chips die biologischen Daten der Menschen und gibt ­ihnen ihre Lebens­weise vor. Alles, was der Gesundheit schadet, ist streng­stens verboten. Auch Trauer.

Mia Holl, eine junge Biologin, vernachlässigt aus Schmerz um ihren toten Bruder die Gesundheitsregeln und muss sich vor Gericht verantworten. Ihr Bruder Moritz soll eine Frau ermordet haben. Trotz seiner Unschuldsbeteuerungen wurde er verurteilt und nahm sich im Gefängnis das Leben. Mia beginnt an der Unfehlbarkeit der methode zu zweifeln, weil sie an die Unschuld ihres Bruders glaubt. Ihre Fragen und ihre Abweichung vom gesunden Lebensweg werden immer weiter kriminalisiert, bis sie schließlich zur Terroristin erklärt wird.

Juli Zeh schrieb 2007 das Theaterstück und 2009 den ­Roman »Corpus Delicti« und fragt darin: Welches Men­schen­bild pflegen wir, welche Werte sind uns wichtig und welchen Preis zahlen wir dafür? Ihr Science-Fiction-Szenario hat seinen Ursprung im Heute: Man ist bereits dazu aufgerufen, an der Perfektionierung der eigenen Person zu arbeiten. Themen wie Gesundheitswahn, Biopolitik, Körper­optimierung und Werteverfall verwebt die Autorin mit einem Gerichtsdrama zu einem spannenden Plot.

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 1
74072 Heilbronn

Anna und Mike erfüllen sich ihren Traum: Sie ziehen nach New York, in »die Stadt, die alles hat, die niemals schläft, die immer wacht«. Während Mike seine Gitarre schnell gegen einen Schlips eintauscht und eine rasante Karriere als Investmentbanker startet, gerät die vernachlässigte Anna in ihrem Versuch, als DJane Fuß zu fassen, immer mehr aus dem Tritt. Da entdeckt sie bei ihren Streifzügen durch Manhattan einen alten Plattenladen. Die resolute, ein wenig geheimnisvolle Besitzerin Doris erzählt ihr von der »Swing Street«, die sich hier in den 30er-Jahren befand – ein legendärer Hot Spot des Jazz, voller Clubs, Varietés und »Speakeasies«, den »Flüsterkneipen«, in denen während der Prohibition illegal Alkohol ausgeschenkt wurde. Durch eine versteckte Tür landet Anna unversehens in der Vergangenheit. In der Swing Street gerät sie mitten in das pulsierende Leben der 30er-Jahre, in einen Wirbel von Leidenschaft, Jazz und harten Drinks – und an den lässigen Tänzer Pete. Bald steht die junge Frau zwischen den zwei Welten und muss sich entscheiden: Der Traum der Swing Street oder die Realität der Gegenwart, Pete oder Mike?

Eines Abends stieß der Pianist, Komponist, Arrangeur und Bandleader Thilo Wolf im Internet zufällig auf die »Swing Street«, das Mekka des Swing und des Jazz der 30er-Jahre in der 52nd Street. Zusammen mit dem mehrfach preisgekrönten Bestseller-Autor Ewald Arenz (»Der Duft von Schokolade«, »Alte Sorten«, zuletzt »Der große Sommer«), mit dem er für das Stadttheater Fürth bereits zwei erfolgreiche Musicals geschrieben hatte, öffnete er eine Tür in eine pulsierende Zeit und erfüllte sich einen lange gehegten Wunsch: Ein großes Musical mit einer Big Band mitten im Geschehen auf der Bühne! Unglaublich, aber wahr: »The Famous Door On Swing Street« feierte am 16. Oktober 2020, mitten im ersten Herbst der Pandemie, eine umjubelte Uraufführung in Fürth in der Inszenierung von Gaines Hall (»The Lights of Broadway«). 2021 wurde Karolin Konert (Anna) als beste Hauptdarstellerin mit dem Deutschen Musical Theater Preis ausgezeichnet. 2022 kommt das brandneue Musical voller mitreißender Songs und großer Tanznummern für vier Vorstellungen nach Heilbronn. Swing Manhattan, Rock New York!

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 1
74072 Heilbronn

Tessa hat Ralf vor fünf Jahren verlassen. Nun steht sie, ganz Dramaqueen, weinend vor seiner Tür. Denn sie wurde selbst von ihrem neuen Freund, dem Rockmusiker Rainer, sitzen gelassen. Das ist seit ihrer Trennung von Ralf schon der vierte Mann in fünf Jahren, mit dem es nicht klappt. Was macht sie nur falsch? Dabei ist sie doch so eine unkomplizierte Frau, ist sie überzeugt. Alles, was sie zum Glücklichsein braucht, sind Schuhe und Taschen – die kauft sie vom reichlich vorhandenen Geld ihres Vaters. Und ein Mann für’s Leben wäre auch ganz schön. Eigentlich, das meint sie nach den vielen Pleiten nun zu wissen, hat es mit ihrem Ex-Ehemann Ralf am besten funktioniert. Immerhin 19 Jahre lang waren sie ein Paar.

Er war auch nach ihrer Trennung immer für sie da, wenn sie wieder von einem Typen verlassen wurde. Doch diesmal ist es anders als sonst. Tessa hat einen Plan: Sie will Ralf zurück. Sie quartiert sich kurzerhand über Nacht bei ihm ein. Um die Erinnerungen an gemeinsame schöne Zeiten zu wecken, möchte sie die früheren Freunde Nadine und Eric zum Brunch am nächsten Morgen einladen. Sie ist ganz erschüttert, als Ralf ihr sagt, dass sich Eric und Nadine vor drei Monaten getrennt haben. Er verheimlicht aber vor seiner Ex-Frau, dass er mittlerweile mit der taffen Nadine zusammen ist. Das wird an diesem Morgen für allerhand Turbulenzen sorgen. Denn die ahnungslose Tessa macht aus ihren Rückeroberungsplänen in Sachen Ralf auch kein Geheimnis als Nadine auftaucht, was diese wiederum völlig in den falschen Hals bekommt. Und als dann auch noch Eric auf der Bildfläche erscheint und Rockmusiker Rainer sich auf die Suche nach Tessa macht, wird es richtig verrückt. Wer liebt hier eigentlich wen und warum? Stefan Vögel ist ein Meister komödiantischer Beziehungsverwicklungen. Unter der Oberfläche des Liebeschaos verbergen sich Fragen nach Wertvorstellungen, Sehnsüchten und dem Sinn des Lebens. Die Geschichte vollzieht im Lauf des Abends so manche Wendung und bietet viel Wiedererkennungspotential. Die Komödie am Kurfürstendamm gastiert mit einem aus Film und Fernsehen bekannten Schauspielerensemble, unter anderem mit dabei Bernhard Bettermann und Cheryl Shepard, bekannt aus »In aller Freundschaft«.

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 12
74072 Heilbronn

»Jeder Musiker wird Ihnen gern versichern, dass ein Orchester jederzeit auf einen Dirigenten verzichten kann, aber nicht auf den Kontrabass.« In seinem schallgeschützten Raum räsoniert ein nicht mehr ganz junger, nicht gerade hochbegabter Kontrabassist über sein Instrument, seinen Platz im Orchester und im Leben. Er ist Beamter auf Lebenszeit im Staatsorchester, drittes Pult, der nur bei Tutti-Einsätzen dran ist. Selbst die Pauke mit ihren lediglich vier Tönen ist wichtiger als er. Der namenlose Musiker hasst Mozart und Wagner und lässt beim Spielen gern mal ein paar Noten aus, um sich an den Komponisten zu rächen oder den Dirigenten zu ärgern. Was soll ihm schon passieren? Kontrabassist wird man nicht freiwillig, findet er. Und ständig steht einem das Instrument, das aussieht wie ein altes Weib mit zu fetten Hüften, im Weg herum. »Können Sie mir sagen, wieso ein Mann Mitte Dreißig, nämlich ich, mit einem Instrument zusammenlebt, das ihn permanent nur behindert? Menschlich, gesellschaftlich, sexuell und musikalisch nur behindert?« Er ist in die schöne, junge Sopranistin Sarah verliebt. Aber die geht mit anderen Männern aus, die talentierter oder einflussreicher sind als er. Aber eines Tages, das nimmt er sich fest vor, wird er mitten in einer Vorstellung den Bogen wegwerfen und laut ihren Namen rufen.

Der in seiner Bitterkeit äußerst humorvolle Monolog des Kontrabassisten, den eine Hassliebe mit seinem Instrument verbindet und der seine Unzulänglichkeit und Unzufriedenheit im Bier ertränkt, ist ein Klassiker von Patrick Süskind aus dem Jahre 1981. Er hat sich seit seinem Erscheinen zu einem vielgespielten Solostück auf deutschen Bühnen entwickelt, bietet er doch beste Unterhaltung und ganz nebenbei viele aberwitzige Anekdoten aus der Musikgeschichte. Axel Vornam inszeniert das Ein-Personen-Stück mit Oliver Firit am Kontrabass.

Veranstaltungsort: Stadttheater Salon3

Anschrift: Berliner Platz 12
74072 Heilbronn

Inzwischen hat der „Jazz in der Altstadt“ seine Liebhaber gefunden. Alljährlich besuchen rund 450 Jazzanhänger die Veranstaltung am vierten Samstag im Oktober. Die erstklassigen Bands mit ihren unterschiedlichsten Stilrichtungen begeistern das Publikum jedes Jahr aufs Neue. Gespielt wird von 19.30 bis 01.00 Uhr in sechs verschiedenen Örtlichkeiten im Altstadtbereich, mit jeweils ¼ Stunde Pause, so dass die Besucher bequem von einer Spielstätte zur nächsten wechseln können. Außer den Bühnen in verschiedenen Gaststätten, werden auch immer wieder ausgefallene Spielstätten angeboten. Der „Jazz in der Altstadt“ steht für Kontinuität, gespickt mit Überraschungen und Besonderheiten.

Veranstaltungsort: Altstadt

Anschrift: Treffpunkt Altstadtstraße 5
75031 Eppingen

Sie gelten als das berühmteste Liebespaar der Welt, Romeo und Julia, deren Liebe wegen der erbitterten Feindschaft ihrer Elternhäuser keine Chance hatte. Ihre Geschichte hat unzählige Literaten, Musiker und bildende Künstler inspiriert – schon vor Shakespeare. Aber erst der grandiose Dichter hat sie 1597 mit seinem Drama zum Paar aller Paare und unsterblich gemacht.

Seit Generationen sind die beiden Veroneser Adels­fa­milien Montague und Capulet verfeindet, ohne dass sich noch irgendjemand erinnert, worin eigentlich die Ur­sa­che besteht. Immer wieder stören blutige Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen beider ­Geschlechter den städtischen Frieden. Da begegnen sich auf einem Maskenball die Kinder der beiden Familien – Romeo, ein Montague, und Julia, eine Capulet. Sie verlieben sich auf den ersten Blick ineinander, wohl wissend, welche Probleme auf sie zukommen: »Oh welch Verhängnis hat mich angetrieben, den ärgsten Feind aufs zärtlichste zu lieben«, fragt Julia. Beide ­bitten Pater Lorenzo, sie heimlich zu trauen. Der Pater lässt sich darauf ein, hofft er doch durch die Hochzeit auf eine Versöhnung der Familien.

Doch Gewalt bringt immer neue Gewalt hervor. Schon am nächsten Tag gibt es eine blutige Eskalation der Fehde zwischen Montagues und Capulets. Tybalt, Julias Cousin, tötet während eines Streits Mercutio, den besten Freund Romeos. Außer sich vor Zorn und Schmerz ersticht Romeo daraufhin ­Tybalt. Julias Familie verlangt den Tod Romeos. Heimlich verbringen die jungen Liebenden eine einzige Nacht miteinander. »Es war die Nachtigall und nicht die Lerche …«, versucht Julia ihren Liebsten noch bei sich zu behalten, der im ersten Morgengrauen ­fliehen muss. Unter­dessen planen Julias Eltern die Verheiratung ihrer Tochter mit Graf Paris, der um ihre Hand angehalten hat. Schon am nächsten Tag soll Pater Lorenzo die Trauung vornehmen. Doch ­Julia ­möchte lieber sterben, als einem anderen als ­Romeo ­anzugehören.

Das tragische Ende der Geschichte ist bekannt. Durch unglückliche Verstrickungen überlebt kei­ner der beiden Liebenden, die sich so rasend und kompromisslos in ihre Leidenschaft hineingestürzt haben – gegen die Enge der gesell­schaft­lichen Konvention, gegen die Angst, nur ihren Herzen und der Stimme der Freiheit gehorchend.
Und so ist diese große Liebe, die trotz aller Tragik stärker ist als die Gewalt, ein Symbol der Hoffnung. Bis heute sind Romeo und Julia ein Synonym für die bedingungslose Liebe, die sich über alle Schranken hinwegsetzt.

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 1
74072 Heilbronn

Das Beste in seinem Leben sind seine Töchter, sagt der Taxiunternehmer Afzal. Dank seines sensationellen wirtschaftlichen Aufstiegs – ihm gehört ein riesiges Taxiunternehmen in Atlanta – kann der aus Pakistan in die USA ausgewanderte Geschäftsmann ihnen ein komfortables Leben und eine gute Ausbildung finanzieren. Die Liebe zu seiner Familie und der Glaube an Allah und den Propheten Mohammed sind die Grundfesten im Leben des Witwers. Nur eins bereitet ihm Sorge: Seine ältere Tochter Zarina, sie ist mittlerweile schon über 30 Jahre alt, denkt nicht ans Heiraten. Sie konzentriert ihre ganze Energie auf ein Buch über die Frauen und den Islam, an dem sie schreibt. Aber ehe die große Schwester nicht verheiratet ist, darf auch die jüngere Mahwish ihren langjährigen Freund nicht ehelichen. So will es die Tradition, die der Vater hochhält, auch wenn er schon lange in Amerika und nicht mehr in Pakistan lebt.

Deshalb greift Afzal zu einem Trick. Er gibt sich auf muslimlove.com als seine Tochter aus und sucht
für sie einen Mann, einen strenggläubigen Muslim selbstverständlich. Wenn ihm ein Kandidat passend erscheint, nimmt er den Verwirrten, der auf ein Date mit Zarina hofft, höchstpersönlich unter die Lupe. Endlich findet er Eli, einen zum Islam konvertierten Amerikaner, der sogar einer Moschee vorsteht. Und tatsächlich kommen Zarina und Eli einander näher und werden ein Paar. Eli unterstützt sogar die Arbeit an ihrem Buch. Zarina schreibt über den Propheten Mohammed und fragt: Wer war er als Mensch? Welche Leidenschaften und Zweifel trieben ihn um? Und sie stellt die Frage, ob nicht einige Gebote, die noch 1400 Jahre später insbesondere das Leben der Frauen im Islam bestimmen, aus Fehlinterpretationen bestimmter Situationen im Leben Mohammeds durch islamische Rechtsgelehrte resultieren. Ein Buch mit Sprengkraft. Als Afzal das Manuskript in die Hände bekommt, zieht es ihm den Boden unter den Füßen weg.

Dem vielfach ausgezeichneten amerikanischen Schriftsteller Ayad Akhtar, dessen Familie selbst aus Pakistan stammt, gelingt mit »The Who and the What« das Kunststück, hochaktuelle und brisante gesellschaftliche Fragen zur Rolle der Frau im Islam in einem humorvollen Well-made Play zu verhandeln. Klug, mit witzigen und pointierten Dialogen und sehr liebevoll gezeichneten Charakteren zeigt er die Widersprüche zwischen der religiös geprägten Kultur und dem Leben in einer modernen Gesellschaft. Das Stück gerät zu einem großen Plädoyer für die Liebe, die kulturelle und glaubensbedingte Fesseln sprengen kann. Es entstand 2014 und wurde 2017 am Schauspielhaus Hamburg zum ersten Mal in Deutschland aufgeführt. Der Titel »The Who and the What« bezieht sich auf den Unterschied zwischen dem WER und dem WAS in der Liebe: Beurteilen wir einen Menschen danach, WAS wir über ihn wissen, also nach seiner Herkunft oder sozialen Stellung? Oder messen wir ihn daran, WER dieser Mensch wirklich ist?

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 1
74072 Heilbronn

»Jeder Musiker wird Ihnen gern versichern, dass ein Orchester jederzeit auf einen Dirigenten verzichten kann, aber nicht auf den Kontrabass.« In seinem schallgeschützten Raum räsoniert ein nicht mehr ganz junger, nicht gerade hochbegabter Kontrabassist über sein Instrument, seinen Platz im Orchester und im Leben. Er ist Beamter auf Lebenszeit im Staatsorchester, drittes Pult, der nur bei Tutti-Einsätzen dran ist. Selbst die Pauke mit ihren lediglich vier Tönen ist wichtiger als er. Der namenlose Musiker hasst Mozart und Wagner und lässt beim Spielen gern mal ein paar Noten aus, um sich an den Komponisten zu rächen oder den Dirigenten zu ärgern. Was soll ihm schon passieren? Kontrabassist wird man nicht freiwillig, findet er. Und ständig steht einem das Instrument, das aussieht wie ein altes Weib mit zu fetten Hüften, im Weg herum. »Können Sie mir sagen, wieso ein Mann Mitte Dreißig, nämlich ich, mit einem Instrument zusammenlebt, das ihn permanent nur behindert? Menschlich, gesellschaftlich, sexuell und musikalisch nur behindert?« Er ist in die schöne, junge Sopranistin Sarah verliebt. Aber die geht mit anderen Männern aus, die talentierter oder einflussreicher sind als er. Aber eines Tages, das nimmt er sich fest vor, wird er mitten in einer Vorstellung den Bogen wegwerfen und laut ihren Namen rufen.

Der in seiner Bitterkeit äußerst humorvolle Monolog des Kontrabassisten, den eine Hassliebe mit seinem Instrument verbindet und der seine Unzulänglichkeit und Unzufriedenheit im Bier ertränkt, ist ein Klassiker von Patrick Süskind aus dem Jahre 1981. Er hat sich seit seinem Erscheinen zu einem vielgespielten Solostück auf deutschen Bühnen entwickelt, bietet er doch beste Unterhaltung und ganz nebenbei viele aberwitzige Anekdoten aus der Musikgeschichte. Axel Vornam inszeniert das Ein-Personen-Stück mit Oliver Firit am Kontrabass.
Termine

Veranstaltungsort: Stadttheater Salon3

Anschrift: Berliner Platz 12
74072 Heilbronn

Mit Liedern wie „Sound of Silence“ und „Bridge over Troubled Water“ schuf das US-amerikanische Duo Simon & Garfunkel poetische Hymnen für eine ganze Generation und ging spätestens mit „The Boxer“ und „Bridge over Troubled Water“ in die Musikgeschichte ein.

Seit einigen Jahren spürt das Duo Graceland mit „A Tribute to Simon and Garfunkel“ intensiv dem musikalischen Geist seiner Vorbilder nach. Immer mit dem nötigen Respekt vor den großen Kompositionen und dem Anspruch, musikalisch hochwertige Interpretationen der Welthits von Simon & Garfunkel zu bieten. Dabei ist den beiden Musikern aus Bretten eines besonders wichtig: „Wir wollen keine Kopie sein, nicht visuell, auch nicht stimmlich. Wir bleiben stets nahe am Original, geben den Kompositionen aber auch eine eigene Note.“

Und so beweisen Thomas Wacker (Paul Simon) und Thorsten Gary (Art Garfunkel) mit ihrem aktuellen Projekt eindrücklich: die Klassiker des wohl erfolgreichsten Folkrock-Duos der Welt harmonieren perfekt mit dem Klang eines Streichensembles. Das Zusammenspiel der beiden Stimmen und zweier Gitarren mit den klassischen Instrumenten lässt die Songs von Simon & Garfunkel zu einem außergewöhnlichen Musikerlebnis werden. Die Zahl der Konzertbesucher spricht für sich: seit Jahren touren die beiden Musiker erfolgreich durch Europa. Mal zu zweit, mal mit klassischem Streichquartett und ein paar Mal im Jahr sogar mit einem 52-köpfigen Orchester. Bei ihren Konzerten durchstreifen sie die gefühlvollen Lieder und „rocken“ an anderer Stelle ihr Publikum.
Ein Abend mit Graceland ist daher nicht nur etwas für Nostalgiker, die gerne ihre alten Platten oder CDs aus dem Regal holen. Die zeitlos gute Musik von Simon & Garfunkel, interpretiert von hervorragenden Musikern mit ganz eigenem Sound, spricht Musikliebhaber aller Altersklassen an.

Karten für die Veranstaltung am Freitag, 28.10.2022 im Kurhaus Bad Rappenau (Beginn 19.30 Uhr) gibt es im Vorverkauf zum Preis von 30 Euro bei den Gäste-Informationen Bad Rappenau, Bahnhofstraße 13 (im Bahnhof), Telefon 07264/922-391 und Salinenstraße 37 (im Foyer des RappSoDie), Telefon 07264/922-393, gaesteinfo@badrappenau.de, unter www.reservix.de bzw. für 33 Euro an der Abendkasse.

Veranstaltungsort: Kurhaus

Anschrift: Fritz-Hagner-Promenade 2
74906 Bad Rappenau

Die Stadt Vienna treibt dem moralischen Ruin entgegen. Viel zu lange hat der regierende Herzog Vincentio dem unzüchtigen Treiben zugeschaut und Gnade vor Recht ergehen lassen. Damit das Laster nicht weiter um sich greift, soll ein zwar bestehendes, aber nie angewandtes Gesetz zum Einsatz kommen, welches Sittenlosigkeit hart bestraft. Der Herzog will sich aber nicht selbst bei seinem Volk unbeliebt machen und ernennt den jungen Puritaner Angelo zum Statthalter, während er selbst vorgibt, verreist zu sein. Angelo ist ein Muster an Integrität und Disziplin, so scheint es. Sofort will er ein klares Zeichen der neuen Strenge setzen und ein Exempel statuieren. Er verurteilt Claudio, der seine Liebste geschwängert hat, ohne mit ihr verheiratet zu sein, zum Tode. Denn auf Sex vor der Ehe steht nach dem nun praktizierten Gesetz die Todesstrafe.

Claudios Schwester, die schöne Isabella, eine angehende Nonne, fleht Angelo an, ihren Bruder zu verschonen. Und siehe da: Der strenge Statthalter ist selbst nicht so tugendhaft, wie er es von den anderen verlangt. Überwältigt von Isabellas Schönheit will er sich den Gnadenakt mit ihrer Jungfräulichkeit bezahlen lassen. Wenn sie sich nicht fügt, muss ihr Bruder sterben.

Was für ein skandalöser Fall von Machtmissbrauch! Shakespeare erweist sich in »Maß für Maß« aus dem Jahre 1604 einmal mehr als ein Meisterdarsteller menschlicher Abgründe. Unter der tugendhaften Oberfläche brodelt das Laster und je strenger die Gesetze, desto ausgebuffter die Heuchelei. Virtuos entwirrt Shakespeare die ausweglos erscheinenden Verhältnisse – ob am Ende zum Wohl oder Übel der handelnden Personen, das muss jeder Zuschauer für sich selbst entscheiden. Außerdem bevölkern eine ganze Anzahl skurriler Typen, die sich in absurd komische Situationen verstricken, die Szenerie.

Shakespeares Analyse zwischenmenschlicher Dynamiken im Umgang mit Macht aber geht in die Tiefe. Sind psychische Deformation und Korrumpierbarkeit unvermeidbar, wenn Menschen Gewalt über andere haben und niemand sie mehr kontrolliert? Mit dem Titel »Maß für Maß« spielt Shakespeare auf ein in der Bibel in Abwandlungen häufiger zu findendes Motiv aus dem Matthäusevangelium an: »Denn wie ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.« (Matthäus 7: 2) Marc von Henning erzählt dieses Stück für das Theater Heilbronn noch einmal neu.

Veranstaltungsort: Stadttheater

Anschrift: Berliner Platz 1
74072 Heilbronn

Freilich! Im Gegenteil sogar!
Leibssle philosophiert. Über die Entstehung von Württemberg. Die Gefahren im
Kreisverkehr. Warum Männer Fleisch essen müssen. Oder was die erste Giraffe
dieser Welt mit Politik zu tun hat. Leibssle ist sich sicher: Wer nachdenkt, ist zu
spät dran! Also macht er sich auf, vorzudenken. Zum Beispiel, warum es nicht
schlimm ist, wenn es kein Bargeld mehr gibt. Oder weshalb Veganer die wahren
Tiersklavenhalter sind. Und warum man heutzutage alles "ohne" kriegt, dafür
aber das Doppelte bezahlt.
Leibssle poltert und charmiert, gibt zu und lehnt ab, teilt aus und nimmt ein. Es
gelingt es ihm, von den Schwaben und ihren Eigenheiten zu erzählen, ohne auf
Spätzle- und Trollingerklischees herumzureiten. Dabei lässt er sich seine
Meinung auch nicht von übertriebener Kenntnis der Sache verhageln. Denn
schließlich weiß er: "So lange ich die Wahrheit nicht kenne, kann ich nicht
irren!"
Eckhard Grauer lässt im neuen Programm den schwäbischen
Binnenphilosophen bisweilen böse über sein Gewässerufer hinausrudern,
gründelt im Schlamm der Fake News, rüttelt an den Ankern überzeugter
Eitelkeiten und stockt in den Untiefen der Expertenmeinungen. Dabei verliert
sich auch in den Seitenarmen nie seine Präsenz: Er bleibt authentisch,
schwäbisch, echt - und saukomisch.
Leibssle -
Karten nur online unter: https://www.badwimpfen.de/gaeste-bereich/kultur-erleben/lesungen-kleinkunst-mehr/lesungen-live-hoerspiel - erhältlich

Veranstaltungsort: Zehntscheune

Anschrift: Mathildenbadstraße 4
74206 Bad Wimpfen

Die Musikerinnen und Musiker der Stadtkapelle Lauffen a.N., des Amateurblasmusikorchesters „StartUps“ und des Jugendorchesters des Musikvereins Lauffen a.N. finden sich an diesem hoffentlich schönen Herbstabend bei Sonnenuntergang auf dem Gelände des Parks „Auf dem Kies“ in Lauffen ein und spielen in großer Besetzung in einem Open-Air-Konzert Blasmusikstücke für die Großen und Laternenlieder für die Kleinen. Familien mit Ihren Kindern aus Lauffen und der ganzen Region sind herzlich dazu eingeladen. Die Stadtkapelle freut sich auf viele Laternen.

Der Stadtkapelle, Musikverein Lauffen am Neckar e.V. gehören etwa 370 Mitglieder an, davon ca. 150 aktive Musikerinnen und Musiker, die in insgesamt 6 Blasmusikorchestern im Erwachsenen- und Nachwuchsbereich gemeinsam musizieren und mit ihrem breiten Spektrum an Auftritten im kulturellen Leben Lauffens präsent sind.

Direkt an der Zabermündung in den Neckar in Lauffen befindet sich ein weitläufiges Parkgelände, dass von der Silhouette der Rathausburg und der Regiswindiskirche umrahmt wird. Hier treffen sich die Lauffener zum Spazierengehen, und ein schöner Spielplatz lädt Familien mit kleinen Kindern zum Verweilen ein.
Ein idealer Ort für das „Laternenlichter“–Event der Stadtkapelle, bei dem hoffentlich viele Kinder bei Sonnenuntergang an einem warmen und trockenen Herbstabend ihre Laternen zum Leuchten bringen und Blasmusikklänge über den Neckar schallen.

Kosten: Spenden zum Umbau des Musikerheims des Vereins sind willkommen.

Veranstaltungsort: Kiesplatz am Neckarufer

Anschrift: Kiesstraße
74348 Lauffen

Homepage: Weitere Informationen zum Veranstalter

Mit ansteckender Energie und voller Lebensfreude lässt Bill Mockridge seinen Jungbrunnen sprudeln und zeigt, wie man es schafft, im Kopf jung und frisch zu bleiben.

Es gibt eine neue Generation, deren Motto lautet: „Schlau, stark und sexy mit siebzig!“ Sie hat erkannt: „Je oller, je doller“, je älter man wird, desto freier und verrückter. Denn das Alter gewährt Narrenfreiheit. Endlich kann man das Leben in vollen Zügen genießen und machen was man will – na ja, außer die Frau will was anderes…

Auch Bill Mockridge musste lernen, das Älterwerden zu akzeptieren. Das war nicht immer einfach. Plötzlich stellt man fest: Der Körper macht Geräusche und den ganzen Vormittag brabbelt man vor sich hin. Man steht mitten im Wohnzimmer und hat vergessen, was man da wollte. Man sieht und hört nicht mehr alles und was man sieht und hört, vergisst man sofort wieder. Aber in vielerlei Hinsicht ist Alter eine Kopfsache, eine Zahl auf dem Papier. Daher fordert Bill: „Wenn schon alt werden, dann mit Spaß! Schlaf mit mir heute Nacht, Baby! Morgen hab ich es eh vergessen!“. Gleichzeitig verbreiten seine Geschichten wie die von Sally, dem Fräulein vom Amt, oder dem alten Mann, der Bill seine Glasmurmel-Theorie schenkt, eine große menschliche Wärme, die aufbaut und motiviert. Diese Mischung bewirkt, dass man sich nach einem Abend mit Bill Mockridge wie nach einem Bad im Jungbrunnen fühlt.

Veranstaltungsort: Neckarsulmer Brauhaus

Anschrift: Felix-Wankel-Straße 9
74172 Neckarsulm

Am 05.11.22 ist der Autor und Comedian Hinnerk Köhn in Leingarten zur beliebten Veranstaltungsreihe "II Kulturpausee mit..." zu Gast!

Seine verklärte Sicht auf die Welt in Kombination mit seinem Hang zur Romantik ergeben ein tragikomisches Gesamtwerk, um das man sich immer ein wenig Sorgen macht. In seinem aktuellen Programm „Bitter“ erzählt er in humorvoller Weise von seiner Jugend in Norddeutschland, Alkoholmissbrauch und dem Leben als Mittzwanziger in der Großstadt.

Karten sind im Online-Vorverkauf zu 16,- € (ermäßigt 12,- €) erhältlich: https://pretix.eu/kulturpause/hinnerk/

Samstag, 05.11.2022
Kulturgebäude Leingarten
Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr

Sofern verfügbar wird es weitere Tickets an der Abendkasse zu 18,- € geben.

Veranstaltungsort: Kulturgebäude Leingarten

Anschrift: Schwaigerner Straße 76
74211 Leingarten

Die Stadtkapelle Bad Wimpfen lädt zum Jahreskonzert. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm unter dem Motto "Berge", zusammengestellt von unserem Dirigenten Florian Fischer. Weitere Details folgen.

Veranstaltungsort: Kursaal

Anschrift: Osterbergstraße 16
74206 Bad Wimpfen

Homepage: Weitere Informationen zum Veranstalter

Die Anregungen und Inspirationen hierzu holte sich Quadro Nuevo auf ausgedehnten Reisen. Musikalische Juwelen aufgelesen auf den Plätzen des Südens.

Die temperamentvollen Vollblut-Musiker touren seit 1996 durch die Länder dieser Welt und trugen ihre Lieder von Oberbayern bis Bari, quer über den Balkan durch Vorderasien bis Kairo, von Buenos Aires bis Hong Kong. Nach ihrem erfolgreichen Gastspiel im Jahr 2019 sind sie nun zurück in der Herzogskelter.

MARE erglänzt in allen betörenden Klangfarben eines unbekannten Paradieses und duftet nach Dolce Vita, reifen Zitronen und gelben Bikinis.

Veranstaltungsort: Herzogskelter

Anschrift: Deutscher Hof 1
74363 Güglingen

Homepage: Weitere Informationen zum Veranstalter

Oropax, die nie weg gewesenen Beauty-Ritter der Comedy, sind zurück. Im Handgebäck: die Show „Testsieger am Scheitel.“.

Traditionell tollkühn und schrill feiern die intellektuellen Underdogs ein buntes Gipfeltreffen der Sinnlosigkeit. Im Rausch des Abends starten sie ein Festival der Wortakrobatik. Im Ziel warten: die kognitiefen EROSionen.

Thomas und Volker, die langsamsten Shootingstars der Comedy-Geschichte, sind diesmal Testsieger in der haarigen Kategorie Scheitel mit Punkt – aber ohne Pony.
Bestochene ZuschauerInnen und bezahlte Verwandte bewerteten diese Show übrigens als „enorm lustig“ und geben acht von fünf Sternen ******.

„Testsieger am Scheitel.“ präsentiert u.a.: den Geh-heim-Agenten Pinski, doppelte Biberzähne, barockes Rock-go-go, das Geheimnis der Mehrzahl und tropische Mönche. Der kahlköpfige Volker feiert ausgefallen sein Kamm-Bäck – denn nur so wird der Weg frei zur GmbHaar.

Erlesen Sie gerade den Unterschied zwischen Fritteusen und Friseusen?

Es lebe die doppelte Mönch-Singularität,
es lebe diese analoge Liveshow!
Es lebe der brüderliche Zweiheitsdrang!

Veranstaltungsort: Kapelle im Schloss

Anschrift: Schlossplatz 2
74336 Brackenheim

Schwäbisches Mundart-Kabarett in der gemütlichen Wildsau-Schenke: Alban und die Schlabbergoschen sorgen mit ihrem Programm „Fit ond gsond!“ für beste Unterhaltung. Für das leibliche Wohl ist mit einem reichhaltigen kalten Buffet bestens gesorgt. Ihre Lachmuskeln werden garantiert beansprucht.

Einlass ab 18.30 Uhr, Ende ca. 23.00 Uhr
Kosten pro Person € 35,50 (inkl. Programm und Essen)
Die Wildsau-Schenke befindet sich mitten im Wildparadies Tripsdrill – 10 Gehminuten vom Haupteingang entfernt. Bitte denken Sie auch an festes Schuhwerk.
Tickets in Kürze im Online-Shop erhältlich.

Wir behalten uns vor bei zu geringer Teilnehmerzahl die Veranstaltung abzusagen.

Veranstaltungsort: Wildparadies Tripsdrill

Anschrift: Treffentrill
74389 Cleebronn

Schwäbisches Mundart-Kabarett in der gemütlichen Wildsau-Schenke: Alban und die Schlabbergoschen sorgen mit ihrem Programm „Fit ond gsond!“ für beste Unterhaltung. Für das leibliche Wohl ist mit einem reichhaltigen kalten Buffet bestens gesorgt. Ihre Lachmuskeln werden garantiert beansprucht.

Einlass ab 18.30 Uhr, Ende ca. 23.00 Uhr
Kosten pro Person € 35,50 (inkl. Programm und Essen)
Die Wildsau-Schenke befindet sich mitten im Wildparadies Tripsdrill – 10 Gehminuten vom Haupteingang entfernt. Bitte denken Sie auch an festes Schuhwerk.
Tickets in Kürze im Online-Shop erhältlich.

Wir behalten uns vor bei zu geringer Teilnehmerzahl die Veranstaltung abzusagen.

Veranstaltungsort: Wildparadies Tripsdrill

Anschrift: Treffentrill
74389 Cleebronn

Die Begabtenklasse von Diana Brekalo lädt auf eine spannende Reise durch die verschiedenen Musikepochen ein.
Mit interessanten Erzählungen über die Komponisten und die Entstehungsgeschichte der berühmten Klavierstücke, bekommt unser junges Publikum einen schmackhaften Einblick in die Musikwelt und das wird auch noch von gleichaltrigen Kindern moderiert und gespielt. Sie werden Werke von Bach über Beethoven bis Debussy spielen und sie von Ihrer Freude für die Musik begeistern.
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

Veranstaltungsort: Kursaal

Anschrift: Osterbergstraße 16
74206 Bad Wimpfen

Termin: Freitag, den 25.11.22 und Samstag, 26.11.2022
Beginn: 20.00 Uhr – Einlass: 19.30 Uhr
Ort:Fuggersaal
Kosten: 14,00 € im VVK - 15,00 € an der Abendkasse
Tickethotline: 07134 – 98500 oder 07131 – 6150

Seit 16 Jahren geben die Open Doors Konzerte im Fuggersaal, seit 16 Jahren sind diese beiden Konzerte restlos ausverkauft.
Erleben auch Sie die Magie der Open Doors im Fuggersaal.

Der Name ist Programm: Der Chor öffnet Herzenstüren, ganz weit und im Handumdrehen“ (Heilbronner Stimme). Mit Balladen, Gospelsongs, klassischen Stücken stimmt der Chor sein Publikum in die kommende Adventszeit ein. Chorleiter Uli Dachtler am Piano führt die Sängerinnen und Sänger zusammen mit Ihnen durch einen Abend im Fuggersaal der Burg Stettenfels, der der Seele einfach nur gut tut.

Veranstalter: Burg Stettenfels

Veranstaltungsort: Burg Stettenfels

Anschrift: Stettenfels 4
74199 Untergruppenbach

Eigentlich müsste es die festlichen Adventskonzerte von HARMONIC BRASS auf Rezept geben! Sie sind der Garant für ein Rundum-Wohlgefühl. Seele und Ohren werden gleichermaßen verwöhnt, als Nebenwirkung kann es zu purem Glücksgefühl kommen.

Den ganzen Advent ist das Ausnahme-Quintett in ganz Deutschland unterwegs. Mit seinem berühmt-strahlenden Sound präsentiert Harmonic Brass die großen Weihnachtsklassiker: Musik von J.S. Bach und Georg Friedrich Händel, berührende Choräle, gloriose Akrobatik an den Piccolotrompeten und Weihnachtsüberraschungen aus aller Welt. Dazu eine charmante Moderation mit herrlichen Geschichten rund ums Fest. Nichts wird dem Zufall überlassen. Alles ist in diesem Konzertprogramm darauf ausgerichtet, den vielen Fans eine wunderschöne Adventszeit zu bereiten.

Die jahrelange Beschäftigung mit Blechbläserkammermusik hat aus HARMONIC BRASS einen Klangkörper der Extraklasse werden lassen. Carnegie Hall New York, Arts Center Soul, Gewandhaus zu Leipzig – überall löst der große, elegante Klang des Ensembles Begeisterungsstürme bei Konzertbesuchern und Musikkritikern aus. Eines der besten Blechbläserquintette Europas gibt sich die Ehre. Weihnachten kann kommen!

Es spielen: Hans Zellner, Elisabeth Fessler, Andreas Binder, Alexander Steixner und Karl-Wilhelm Hultsch.

Veranstaltungsort: Stadthalle

Anschrift: Charlottenstraße 89
74348 Lauffen

Homepage: Weitere Informationen zum Veranstalter

Veranstaltungsort: Herzogskelter

Anschrift: Deutscher Hof 1
74363 Güglingen

Homepage: Weitere Informationen zum Veranstalter

Neben drei Eigenkompositionen wie der Titel des Albums „Best Before Chrimstas“ gibt es vielen bekannten deutschen Weihnachtsliedern ein frisches, neues Gesicht. So klingen Lieder wie „Leise rieselt der Schnee“ und „Fröhliche Weihnacht Überall“ in bisher noch nie gehörter Weise nach Pop, Jazz und Swing.

Die klassisch ausgebildete Violinistin wird dabei von ihrer langjährigen Band begleitet. Zu dieser gehören Ruth Sabadino am Saxophon, Christoph Weinhart am Klavier, Basti Schiller am Kontrabass und Christoph Sabadino am Schlagzeug.

Das Album ist beim Deutschen Rock- und Poppreis 2021 als bestes Instrumental Album prämiert worden.

Veranstaltungsort: Ballei

Anschrift: Deutschordensplatz
74172 Neckarsulm

Homepage: Weitere Informationen zum Veranstalter

FESTLICHES WEIHNACHTSKONZERT
AUF BURG STETTENFELS
EMILIE JAULMES, HARFE
ZORANA MEMEDOVIC, VIOLINE
MATTHIAS NASSAUER, POSAUNE
HEINER COSTABÉL, KLAVIER
mit Werken von G.F. Händel, Vivaldi, Smetana, Mendelssohn, Tschaikowsky u.a.

Was gibt es schöneres, als die Weihnachtsfeiertage mit einem stimmungsvollen Konzert zu veredeln? Das traditionelle festliche Konzert, das Concerti-Costabel am 2. Weihnachtstag, 26.12. um 19 Uhr auf Burg Stettenfels veranstaltet, bietet dazu die beste Gelegenheit.

Renommierte Musiker bieten wieder ein klassisch-romantisches Weihnachtsprogramm. Mit ihrer goldenen Harfe wird die französische Harfenistin Emilie Jaulmes festliche Stimmung in den Fuggersaal zaubern. Emilie Jaulmes, die u.a. in Paris, Rotterdam und den USA studierte, ist Preisträgerin zahlreicher namhafter Wettbewerbe und seit 2006 Soloharfenistin bei den Stuttgarter Philharmonikern. Zusammen mit der Geigerin Zorana Memedovic, Heiner Costabel, Klavier und Matthias Nassauer, Posaune hören Sie ein stimmungsvolles Programm mit Werken von Vivaldi, G.F Händel, Mendelssohn und Tschaikowsky.


Veranstalter: Concerti Costabel

Abendkasse 30 €
Vorverkauf 28 €


VVK:
Ticket-Hotline: 07444/916 485 oder 0171-77 23 813
Burg Stettenfels, Tel. 07131/97700
und bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie auf www.reservix.de

Veranstaltungsort: Burg Stettenfels

Anschrift: Stettenfels 4
74199 Untergruppenbach

Es war einmal ein König, dessen Leib und Magenspeise waren Rebhühner in Aspik,
eine Prinzessin, die am liebsten vor dem Fernseher saß, ein sehr reicher, böser Zauberer, und es war einmal ein armer Müllersohn, dessen einziger Besitz ein Kater war. Aber der konnte auf zwei Beinen gehen und war äußerst geschickt und raffiniert.
Und wie das jetzt alles zusammengehört und was aus diesen Personen und dem Kater am Ende, wenn es denn wieder einmal heißt: „… und wenn sie nicht gestorben sind …“, geworden ist, das erzählt das Knurps Theater zusammen mit Christof Altmann, der nicht nur eine wunderbare Musik dazu liefert, sondern auch einen herrlich grimmigen Oberhofmeister mimt.

Spiel mit Marionetten für Kinder ab 4 Jahren
Koproduktion Liedertheater Christof Altmann und Knurps Theater Möckmühl

Figuren, Text, Kulisse: Reinhard M. Siegl
Spiel: Reinhard M. Siegl u. Robin Müther
Musik: Christof Altmann
Figurentechnik: Michael Schickhaus

Der Eintritt kostet jeweils 7 € pro Person.

Ticketreservierungen sind telefonisch beim Knurps Puppentheater unter der Telefonnummer: 06298/95420 möglich oder per Mail an info(@)knurps-puppentheater.de.

Corona-Regelungen

Aufgrund der Nachvollziehbarkeit müssen alle Besucher eine Gästeregistrierung ausfüllen. Die Bestuhlung erfolgt paar- bzw. familienweise mit entsprechendem Abstand. Maskenpflicht besteht ab Betreten der Stadthalle. Am Platz kann die Maske abgelegt werden. Bitte beachten, dass eine Reservierung vorab zwingend erforderlich ist. Ob auch eine Bestätigung über einen negativen Schnelltest vorgelegt werden muss, wird noch bekannt gegeben.

Veranstaltungsort: Knurps Puppentheater

Anschrift: Hauptstraße 21
74219 Möckmühl

Einlass: 19.00 Uhr

Eintritt: 20,00 € im VVK.
Abendkasse: 23,00 €
Veranstalter: Mike Janipka

„Mike Janipka“- Live

Musik par Excellence, Stimme und Gitarre im Einklang.

Mike Janipka gehört in keine Schublade - nicht als Liedermacher und nicht als Interpret, auch nicht als Entertainer. Das macht ihn interessant und erfolgreich.
Mikes Musik, seine Texte, seine Interpretationen lassen aufhorchen, klingen auserlesen und zeitlos. Man spürt, Mike Janipka ist jemand, der etwas zu sagen hat – inhaltlich und musikalisch: Feinfühlige, poetische Texte voller Emotionen, facettenreiche, teils filigrane Kompositionen und reife, wunderbare Melodien ergeben ein stimmiges Gesamtbild, geprägt von Leidenschaft und Seele. Mit Gesang, Gitarre und gesprochenem Wort zieht er in seinen Bann.

Veranstaltungsort: Burg Stettenfels

Anschrift: Stettenfels 4
74199 Untergruppenbach

VERANSTALTUNG ABGESAGT !!

Am Samstag, 4. Februar 2023 ist das einzigartige Flamenco-Pop Quartett LAS MIGAS aus Barcelona in der Kulturbühne Kapelle im Schloss Brackenheim zu Gast. Beginn ist um 20 Uhr, Karten im Vorverkauf sind erhältlich über das Reservix Ticketsystem, beim Karten-Telefon 0700-52783688, oder auf der Kul-turforum-Internetseite, es gelten die aktuellen 2G Regeln. Alle wichtigen Informationen können ständig aktualisiert auf www.kulturforum-brackenheim.de abgerufen werden, das gilt gleichermaßen für Künstler und Spielstätte, Corona-Regeln, Tickets, oder eventuell kurzfristig notwendige Programmänderungen.

Las Migas sind der Beweis, dass beim Flamenco nicht nur der Tanz, sondern auch die Musik weiblich sein kann. Sie lassen sich vom traditionellen Flamenco inspirieren, lassen ihn aber frisch und avant-garde klingen. Beim Flamenco spielen Frauen meist die Rolle der Tänzerinnen, den Ton geben sie eher selten an. Dabei kann Flamenco so weiblich sein: Mit Marta Robles, Alicia Grillo, Roser Loscos und Carolina La Chispa setzt sich das Quartett ausschließlich aus Frauen zusammen, in deren Musik vermengt sich Flamenco mit lateinamerikanischen Elementen, Pop- und Folk-Klängen und einer jazzigen Note auf unnachahmbare Weise zu einem wohlklingenden Ganzen.

Die in Barcelona lebenden Musikerinnen aus Andalusien und Katalonien bringen zwei Gitarren, eine Geige, eine Cajón, außergewöhnliche Stimmen und ihre gesammelten Erfahrungen in die Musik ein. Marta, Roser und Alicia kommen vom Flamenco und der klassischen Gitarre, Carolina von Fado, Jazz und Habaneras. Diese unterschiedliche Herkunft, die sie auf unterschwellige Weise durchschimmern lassen, macht Las Migas so faszinierend und zu einem gern gesehenen Gast auf den renommiertesten Bühnen Spaniens sowie auf Festivals in ganz Europa.

Veranstaltungsort: Kapelle im Schloss

Anschrift: Schlossplatz 2
74336 Brackenheim

Der König liebt Nudelsuppe. Und weil er Geburtstag hat, muss es eine ganz besonders gute Nudelsuppe werden. Und dann noch das leidige Himbeereis! Der alte Schmuddeltopf und ein nigel-nagel-neuer Schnellkochtopf streiten darum wer denn nun was zubereiten darf. Eines ist sicher, wenn die Kinder nicht mitkochen gibt’s gar nichts.
Spiel mit Stabfiguren für Kinder ab 4 Jahren
Text, Figuren, Inszenierung: Reinhard Siegl

Veranstaltungsort: Knurps Puppentheater

Anschrift: Hauptstraße 21
74219 Möckmühl

Weitere kulturelle Angebote im HeilbronnerLand